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Ein Reich für glückliche Kinder

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Von: Thomas Westermann

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Spielplatz in Schönberg
Aufgrund vieler junger Familien mit Kindern soll der Schönberger Spielplatz neu gestaltet werden. © Thomas Westermann

Schönberg. Der Seehäuser Ortsteil Schönberg hat Zuwachs an jungen Familien mit Kindern bekommen. Da möchte Bürgermeister Detlef Neumann den in die Jahre gekommenen Spielplatz aufpeppen. Doch das kann nur geschehen, falls Fördergeld bewilligt wird.

Der Spielplatz befindet sich in ruhiger Lage an der Dammstraße zwischen zwei Neubaublöcken. Vom Wohngebiet Gartenstraße gibt es eine direkte Verbindung zur Tobezone. Die Spielgeräte wurden größtenteils in den 1970er- und 1980er-Jahren von örtlichen Betrieben in Zusammenarbeit mit der damaligen Schule in Schönberg selbst gebaut. Auf dem Spielplatz befinden sich neben typischen Spielgeräten für Kleinkinder zwei Tischtennisplatten aus Stein und zwei Bolzplatztore mit Stoffnetzen. Eine der Tischtennisplatten ist gerissen, bei beiden Bolzplatztoren sind die Stoffnetze verschlissen. Das Stadtoberhaupt möchte nun das Areal anziehender machen. Die Bolzplatztore werden durch Metalltore ersetzt. Diese sind formstabil und reißen nicht ein. Die schadhafte Tischtennisplatte wird entfernt. Auch die Rutsche, die Schaukel und der Kletterturm werden verschwinden. Der Platz neben dem Bolzplatz eignet sich zudem für ein Beachvolleyballfeld. Damit könnte auch ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene geschaffen werden. Ein neuer großer Kletterturm mit Rutsche soll auf dem Gelände einen Platz finden, außerdem eine Nestschaukel für kleinere Kinder und eine Anlage mit zwei Schaukeln für größere. Zwei neue Federwipptiere, ein Drehpodest und ein Bodentrampolin sollen das Angebot auf dem Spielplatz abrunden. Für Pausen und für die Betreuungspersonen ist eine Sitzgruppe, bestehend aus einem Tisch mit zwei Bänken, auf einer gepflasterten Fläche vorgesehen.

Beantragt werden sollen Fördermittel im Programm Dorferneuerung, heißt es in der Beschlussvorlage, die den Abgeordneten auf der Stadtratssitzung vorliegt. Für das Projekt ergibt die Schätzung Gesamtkosten von über 75 000 Euro. Bei einer 90-prozentigen Förderung würden über 67 000 Euro fließen. Der Eigenmittelanteil der Hansestadt Seehausen beträgt dann gut 7500 Euro.

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