Spielmannszug aus der Taufe gehoben

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So sieht die momentane Besetzung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Seehausen, die noch aufgestockt werden kann, aus. Der Übungsleiter Kai Trafnik steht hinten links.

Seehausen - Von Walter Schaffer. Livemusik von Spielmannszügen, Schalmeienkapellen oder Blasmusikformationen geben Veranstaltungen und Umzügen ein unverwechselbares Flair.

Nicht umsonst sind diese Klangkörper, die oft aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken bestehen, oft schon auf Monate hinaus ausgebucht. Die Leitung der Seehäuser Freiwilligen Feuerwehr machte sich deshalb schon häufig Gedanken, solch eine Musikgruppe zu gründen. Am 19. Dezember wurde dieser Gedanke in die Tat umgesetzt, und dieses genannte Datum kann als Gründungstag für den Spielmannszug der Feuerwehr in die Geschichte eingehen. Seither üben an jedem Sonntagvormittag über zehn Jugendliche und Erwachsene unter Leitung des Kameraden Kai Trafnik im großen Versammlungsraum der Feuerwehr. Zur Zeit erlernen je sechs Personen das Trommel- beziehungsweise Querflötenspiel, und einer schlägt auf die Pauke. Der Übungsleiter zog vor sechs Jahren von Quenstedt nach Seehausen. In Quenstedt, in der Hochburg der Spielmannszüge, war er auf verschiedenen Instrumenten aktiv tätig und gibt nun sein versiertes Wissen und Können an die Mitglieder der neuen Formation weiter. Interessenten, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, können sich zu den Übungsterminen noch melden. Wenn das Training weiter so erfolgreich abläuft, dann könnte der erste Auftritt zur Weihnachtsbaumverbrennung im Januar 2012 erfolgen. Darüber sind sich Übungsleiter und der Wehrleiter Enrico Schmidt einig, der selber im Spielmannszug die Marschtrommel spielt.

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