Machbarkeitsstudie für 2019 angestrebt

Mit der Sonne über den großen Fluss: Solarfähre soll auf der Elbe in Betrieb gehen

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Zwei Probetage für die Solarfähre gab es bereits in den Jahren 2014 und 2015. Kommunalpolitikerin Susanne Bohlander und weitere Mitstreiter möchten gern dauerhaft so ein umweltverträgliches Boot auf der Elbe fahren lassen.

Schönberg. Seehausens Stadträtin Susanne Bohlander (Bündnis 90/Die Grünen) und weitere Mitstreiter möchten zwischen Schönberg und Rühstädt eine länderübergreifende Solarfähre auf der Elbe etablieren, die Altmark und Prignitz miteinander verbindet.

Sowohl Fahrradtouristen als auch der einheimischen Bevölkerung soll damit die Möglichkeit gegeben werden, in Tagestouren beide Seiten der Elbe befahren zu können. Mehr noch: Das Solarboot soll neben dem Einsatz als Fähre auch als Ausflugsschiff für Naturentdeckungsfahrten genutzt werden.

„Für touristische und kulturelle Einrichtungen auf beiden Elbseiten erschließen sich neue Besuchergruppen und damit neues wirtschaftliches Potenzial. Die Solarfähre wäre eine an der gesamten Elbe einzigartige Attraktion und könnte weit über die Region hinaus für diesen Flussabschnitt und seine Umgebung werben“, ist sich die Kommunalpolitikerin aus dem Seehäuser Ortsteil Losenrade sicher. Bohlander erinnert zudem an die beiden Probetage mit der Solarfähre in den Jahren 2014 und 2015, die mit hunderten Besuchern sehr erfolgreich verliefen.

Für die Fähre soll laut Bohlander im nächsten Jahr eine Machbarkeitsstudie über das Leader-Förderprogramm auf den Weg gebracht werden, um damit wichtige Fragen mit professioneller Unterstützung klären zu können. Dazu gehören unter anderem die technische Machbarkeit, die gesetzlichen Anforderungen an den Fährverkehr und nicht zuletzt ein Betreiberkonzept.

Von Thomas Westermann

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