Siegmund Hinz: „Es ist geschafft“

Seehausens Bürgermeister Ewald Duffe und Schönbergs einstiges Gemeindeoberhaupt Udo Seidel beglückwünschten die Geschäftsführer Siegmund Hinz und Kerstin Albrecht (v.r.) zur neuen Investition. Rund 670 000 Euro kostete die neue Produktionshalle.

Schönberg - Von Thomas Westermann. Das Werk ist vollbracht: Gestern konnte die neue Produktionshalle der AHS Stahltechnik GmbH eingeweiht werden. Zahlreiche Gäste begrüßten die beiden Geschäftsführer Siegmund Hinz und Kerstin Albrecht zum feierlichen Akt. Rund 670 000 Euro kostete die Investition.

„Es ist geschafft – endlich geschafft“: Mit diesen Worten begrüßte Geschäftsführer Siegmund Hinz anlässlich der Einweihung der Produktionshalle die am Bau beteiligten Firmen, Geschäftspartner und Mitarbeiter des Unternehmens. Der Schritt des Hallenneubaues kam nicht von ungefähr. Aufgrund der guten Auftragslage mussten die Kapazitäten erweitert werden. Und nicht nur deshalb: Die Produktpaletten seien immer größer geworden, ebenso die Baugruppen, sagte Hinz. Im Frühjahr des vergangenen Jahres entschloss sich deshalb die Geschäftsführung zum Neubau. Baustart war am 25. November 2009 für die rund 670 000 Euro teuere Investition, wobei die Finanzierung über private Mittel, Darlehen und auch Fördermittel erfolgte. Eigentlich sollten die Arbeiten schon im April dieses Jahres abgeschlossen sein, doch machten Witterungsunbilden und der erhöhte Grundwasserstand der Elbe dem Ansinnen einen Strich durch die Planungen. Ferner musste ein Bodenaustausch auf dem Standort der Halle vorgenommen werden, der nicht vorgesehen war.

In dem 54 Meter langen, 20 Meter breiten und acht Meter hohen Bauwerk wurden knapp 100 Tonnen Stahl verbaut. Ausgestattet ist es mit zwei Krananlagen. „Wir können aufgrund der Investition gestärkt in die Zukunft blicken“, äußerte Hinz zufrieden. Die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter haben sich erheblich verbessert.

Im Durchschnitt stehen 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der AHS Stahltechnik GmbH in Lohn und Brot. Aufgrund der derzeitigen guten Auftragslage konnten zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden. Eigentlich wollte das Unternehmen auch in diesem Jahr zwei Lehrlinge ausbilden, doch gab es keine Bewerbungen. Im nächsten Jahr will die Betriebsführung erneut in dieser Sache einen Anlauf starten. Verbunden mit der neuen Produktionshalle, die überwiegend für Schweißarbeiten genutzt werden soll, sind zusätzliche Arbeitsplätze verbunden – und zwar konkret vier an der Zahl. Zwei Stellen sind schon mit einem Schweißer und einem Schweißfachingenieur besetzt. Weitere zwei Schweißerstellen sind gegenwärtig noch offen.

In der nächsten Woche wird die Einrichtung der Halle vonstatten gehen, kündigte Geschäftsführer Siegmund Hinz an. Und dann müsse so schnell wie möglich die Produktion anrollen.

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