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„Eine gedruckte Einladung“

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Von: Thomas Westermann

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Störche in Wahrenberg
Wahrenberg, ein Dorf in der Gemeinde Aland, ist durch seine Störche bekannt. Die Adebare werden auch in dem brandaktuellen Wanderreiseführer erwähnt. © Westermann

Seehausen. Von dem neuen Reiseführer „Wandern im nüscht – Die schönsten Wanderungen durch die Altmark“, verfasst von Sibylle Sperling und Amanda Hasenfusz, könnte auch die Verbandsgemeinde Seehausen profitieren. Davon geht die Leiterin der Touristinformation in der Wischestadt, Doreen Neumann, aus. Das Buch sei ein erweitertes Angebot für Touristen und auch Einheimische, sagt sie im Gespräch mit der AZ.

Ähnlich sieht es auch Seehausens Revierförster Stefan Kaiser, der in diesem Jahr zwei geführte Wanderungen anbietet. Die erste Tour ist am Sonnabend, 7. Mai, von 10 bis etwa 12 Uhr geplant und verläuft durch den Seehäuser Forst. Das zweite Angebot ist am Sonnabend, 24. September, ebenfalls von 10 bis 12 Uhr, und führt dann mit Revierförster Kaiser zur Wolfsschlucht.

Für Touristinfo-Chefin Neumann und Waldfachmann Kaiser sei der brandaktuelle Wanderführer, der erst Anfang dieses Monats erschienen und auch in der Einrichtung an der Arendseer Straße in Seehausen erhältlich ist, „eine gedruckte Einladung, um mit einem gepackten Proviantrucksack die Region zu erkunden“. Drei von insgesamt 34 Touren in Ost- und Westaltmark führen durch reizvolle Landschaften in der Verbandsgemeinde Seehausen. „Unser schönes Auenland“ ist die erste Route betitelt, eine mittelschwere Rundwanderung auf einer Länge von 14 Kilometern, die in dreieinhalb Stunden absolviert werden könnte und die im Storchendorf Wahrenberg startet und endet. Vom dortigen Elbehof geht der Wanderer unter anderem durch das Auengebiet nach Wanzer mit der wieder aufgebauten Bockwindmühle über die Pollitzer Brücke zurück nach Wahrenberg. Zur Tour-Info heißt es: „Wer dachte, Auen gäbe es nur in Legenden wie ‘Herr der Ringe’, entdeckt sie im nördlichsten Zipfel der Altmark.“ Und: „Die Runde ist besonders reizvoll von April bis Juni, dann gibt es Storchennachwuchs.“ Eine weitere Tour heißt „Das Meer von Beuster“. Die Autoren beschreiben den zehn Kilometer langen und mittelschweren Rundwanderweg so: „In der Altmark dreht die Elbe noch Schleifen. Wer hier zwischen den Deichen spaziert, wird sich dem Meer ganz nah fühlen.“ Die dritte Tour durch die Verbandsgemeinde Seehausen wird „Der Waldduft von Barsberge“ genannt. Bei der etwa 20 Kilometer langen Wanderung, die als schwer kategorisiert wird und mit fünf Stunden angegeben ist, sind Start und Ziel an der Gaststätte Forsthaus. In unmittelbarer Nähe des Naherholungszentrums befinden sich ein Förster- und Hundefriedhof sowie Spielplatz und Damwildgatter.

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