Ziebarth: „Es ist geschafft“

Seehausen: Tagespflege und Sozialstation „Am Stadtgraben“ offiziell eingeweiht

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Karl-Heinz Ziebarth (v.l.) und Mathias Goltz als Bauträger überreichten den symbolischen Schlüssel an Mandy Duske und Frank Latuske vom DRK.

Seehausen – „Es ist geschafft.“ Diese Worte sprach Karl-Heinz Ziebarth als Vertreter des Bauträgers anlässlich der offiziellen Übergabe der Sozialstation und der Tagespflege „Am Stadtgraben“ in Seehausen, die vom DRK-Kreisverband „Östliche Altmark“ betrieben werden.

Ziebarth ließ das Vorhaben Revue passieren und erinnerte an die Ersteigerung der Industrieruine, die einst die Konservenfabrik beherbergte, durch die Grundstücksverwaltungsgesellschaft, der neben Ziebarth, auch Mathias Goltz und die Konsumgenossenschaft angehören.

Baubeginn war im Sommer 2018, Richtfest im September des vergangenen Jahres.

Rund 960 000 Euro kostete die Investition, für die auch Geld aus dem Förderprogramm „Land(auf)Schwung“ und von der Fernsehlotterie geflossen ist. Insgesamt 16 Plätze stehen für die Tagespflege unter dem Motto „Tagsüber betreut – abends zu Hause“ zur Verfügung. Hausherrin ist Mandy Duske als Leiterin der Sozialstation. Für sie sei mit der Eröffnung ein Traum in Erfüllung gegangen, da sie sich als Seehäuserin in ihrer Heimatstadt engagieren könne, sagte die im wischestädtischen Krankenhaus ausgebildete Krankenpflegerin.

Egal, ob Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann, DRK-Kreisverbandsvorstandsvorsitzender Frank Latuske oder Landrat Carsten Wulfänger – alle freuten sich, dass das Gelände inmitten Seehausens eine neue und vor allem sinnvolle Nutzung erfahren habe. Der Bedarf zur Pflege älterer Menschen sei vorhanden und mit der neuen Einrichtung „Am Stadtgraben“ die „Versorgungssicherheit für die Region“ gewährleistet.

VON THOMAS WESTERMANN

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