Wischestadt zeigt Präsenz beim großen Spektakel in Rostock und bereitet sich derzeit darauf vor

Seehausen rüstet sich für Hansetage

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Eine Reise nach Lübeck mit dem Holstentor können Seehäuser im Vorfeld der Hansetage unternehmen.

Seehausen. Ausrichter des diesjährigen Internationalen Hansetages ist vom 21. bis 24. Juni die norddeutsche Metropole Rostock. Bei der 38. Auflage wird auch die Hansestadt Seehausen dort Flagge zeigen.

Derzeit laufen die Vorbereitungen dafür, sagte Touristinformationsleiterin Ingrid Jabke gegenüber der AZ. Sie und Bürgermeister Detlef Neumann werden bei dem Spektakel der Neuzeit zugegen sein. Und es werden mit Jasmin Blume und Leon Möller zwei junge Menschen dabei sein, die aus Seehausen nach Rostock zur Jugend-Hanse delegiert werden.

Im Vorfeld auf das Großereignis bereitet sich der Gesprächskreis „Seehausen links“ um Bernd Kloss auf die Feierlichkeiten vor. Unterstützung kommt dabei von der Hansestadt Seehausen. So gibt es am Freitag, 1. Juni, ab 19 Uhr in der wischestädtischen Salzkirche einen Vortrag des renommierten Historikers Prof. Dr. Matthias Puhle aus Magdeburg, der zum Thema „Die altmärkischen Städte und die Hanse“ referieren wird. Der Sachsen-Anhaltiner wird dabei auf den Sächsischen Städtebund zu sprechen kommen, zu dem rund 25 Orte zwischen Elbe und Weser gehörten. In der hiesigen Region schlossen sich sieben Städte der Altmark zu einem Sonderbündnis zusammen, das zwischen 1321 und 1487 existierte. Dazu gehörten Salzwedel, Tangermünde, Gardelegen, Seehausen, Osterburg und Werben.

Einen Tag später, Sonnabend, 2. Juni, gibt es für alle Interessierten eine Busfahrt zum Europäischen Hansemuseum nach Lübeck. Die neu eröffnete Einrichtung ist laut Kloss das größte Museum zur Geschichte der Hanse. Architektonisch eingebettet in die mittelalterliche Bebauung Lübecks, zudem auch das bekannte Holstentor als Wahrzeichen der Stadt gehört, bietet das Museum auf 12 000 Quadratmeter eine spannende, informative und emotionale Reise durch 800 Jahre Hansegeschichte. Anmeldungen für die Busfahrt mit Museumsbesuch nimmt Bernd Kloss unter der Rufnummer (039395) 9 18 88 ab sofort entgegen.

Von Thomas Westermann

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