Bürger säubern ihre Wohnorte / 54 Teilnehmer

Frühjahrsputz in Seehausen

Mehrere Teilnehmer der Frühjahrsputzaktion stehen um einen Haufen Müll herum.
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Insgesamt 54 Teilnehmer sorgen dafür, dass ihre Wohnorte vom Müll befreit werden. Dabei finden sie unter anderem Eisenregale, Fahrradteile und ein Hauswasserwerk.
  • vonWalter Schaffer
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Unter dem Motto „Seehausen soll schöner und sauberer werden“ hat die Gruppe Bergfest zu einem Frühjahrsputz eingeladen. Insgesamt 54 Bürger haben sich an der Aufräumaktion beteiligt. 

Seehausen – „Seehausen soll schöner und sauberer werden“. Unter dieses Motto hatte die Gruppe Bergfest ihre Frühjahrsputzaktion gestellt, die mit verschiedenen Aktionen vorwiegend am Samstagvormittag in der Kernstadt Seehausen sowie in Schönberg und in Beuster und ihren Ortsteilen startete. Schon zu Beginn der Aktionen um 10 Uhr war es abzusehen, dass diese Unternehmungen garantiert von Erfolg gekrönt sein werden. Dafür sprachen die enormen Teilnehmerzahlen. In Schönberg trafen sich hinter dem ehemaligen Konsum knapp 40 Männer, Frauen und Kinder. Viele von ihnen hatten Bollerwagen oder Fahrradanhänger mitgebracht. Handschuhe sowie Greifzangen für den aufzusammelnden Müll zählten auch zur Ausrüstung der fleißigen Sammler. Birgit Hartmann und Michael Märten teilten die Sammelwilligem in Gruppen ein und übergaben die blauen Säcke für das Sammelgut. In Seehausen gab es zwei Treffpunkte. An der Wischelandhalle trafen sich Bürger aus Seehausen Nord unter der Regie von Marco Kaczmarek, dem Frontmann von Bergfest. Er hatte bereits am Vortag Schwerpunkte für die Sammelaktion ausgemacht und konnte somit die Gruppen gezielt einsetzen. Sindy Hennigs erwartete inzwischen schon am Parkplatz der Kita am Lindenpark ihre Sammler aus dem Süden von Seehausen. Recht vielseitig war der Müll. An der Wischelandhalle wurden eimerweise Zigarettenkippen aus den Blumenrabatten entfernt. Eisenregale, Fahrradteile, ein Hauswasserwerk und enorm viele elektrische Geräte gaben sich an den Sammelstellen ein Stelldichein.

Für die Schönberger gab es nach Abschluss der Aktion noch Getränke. Finanziert wurden diese mit einem gefundenen zehn Euro Schein und einer Bürgerspende. Den Rest beglich der Gemeindearbeiter.

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