„...der Norden ist komplett dicht“

Seehausen: Drohender Verkehrsinfarkt durch Baumaßnahmen in 2020

Zwischen L 2 und Zollbrücke entsteht 2020 ein Kreisel – Verkehrsprobleme sind vorprogrammiert.
+
Zwischen L 2 und Zollbrücke entsteht 2020 ein Kreisel – Verkehrsprobleme sind vorprogrammiert.

Seehausen – Die Erreichbarkeit der Hansestadt Seehausen vom Norden aus dürfte im nächsten Jahr sich nicht leicht gestalten. Grund dafür sind diverse Bauarbeiten.

So wird unter anderem im Bereich der Landesstraße 2 und der Zollbrücke ein Kreisverkehr mit den entsprechenden Nebenanlagen entstehen.

Zudem ist dann auch die Weiterführung des Radweges an der L 2 bis zum Gewerbegebiet vorgesehen. Kraftfahrer aus dem Norden können dann den Abzweig von der B 189 in das Zentrum der Hansestadt nicht nutzen. Stadtverantwortliche sind sich sicher, darunter auch der Vorsitzende des Bau-, Ordnungs- und Umweltausschusses, Willi Hamann: „Es wird Probleme im nächsten Jahr geben, der Norden ist komplett dicht.“

Die Kreisstraße zwischen Losenrade und Seehausen wird dann nicht genutzt werden können, weil hinter der Zollbrücke die Sackgasse beginnt. Beusteraner, Losenrader und Geestgottberger bleibt nur der Weg über die B 189. Hamann weiß auch, dass der zweite Bauabschnitt an der Umfluterstraße bis zur Pfahlweide, wo sich einst das SÖT-Betriebsgelände befand, in Angriff genommen wird.

Aber auch aus Richtung Süden wird es Probleme geben, die Wischestadt zu erreichen. Geplant ist nämlich die Erneuerung der B 189 zwischen Abzweig Drüsedau bis zur Ampelkreuzung B 189/B 190. Hinzu kommt der zweite Bauabschnitt zwischen Krankenhaus und Abzweig Bahnstraße direkt in Seehausen. Dort will der Wasserverband die Abwasserleitungen verlegen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Fördergeld fließt. Hamann mutmaßt noch weitere Verkehrsbehinderungen. „Wenn es mit dem Bau der Autobahn 14 im Norden schneller vorankommen sollte, dann haben wir auch ein Problem im Bereich Vielbaum.“

VON THOMAS WESTERMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare