Größere Maßnahmen stehen dieses Jahr an

Seehausen: Bauboom bremst Verkehr aus

Dieser Abschnitt der Seehäuser Lindenstraße wird in diesem Jahr zur Baustelle.
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Dieser Abschnitt der Seehäuser Lindenstraße wird in diesem Jahr zur Baustelle.

Seehausen – Die Verkehrsflüsse in der Hansestadt Seehausen werden in diesem Jahr nicht unerheblich belastet. Dafür sorgen verschiedene bauliche Maßnahmen. Stadtverantwortlichte machten sich schon vor einigen Wochen gewisse Sorgen (die AZ berichtete).

Damals kam die Anregung, gewisse Maßnahmen zeitlich zu verschieben.

Es handelt sich um Baumaßnahmen des Landkreises, des Landes und des Wasserverbandes Stendal-Osterburg (WVSO). Letzterer wird nach den Arbeiten in 2019 nun den zweiten Abschnitt hinsichtlich der Verlegung von Abwasserleitungen in Angriff nehmen. Der Bereich erstrecke sich auf der Lindenstraße vom Abzweig Schillerhain bis hin zum Köppenberg. Darauf machte Guido Mertens, Bau- und Ordnungsamtsleiter der Verbandsgemeinde Seehausen, während der jüngsten Sitzung des Seehäuser Bau-, Ordnungs- und Umweltausschusses aufmerksam und berichtete von einem Koordinierungsgespräch beim Land, bei dem alle Beteiligten anwesend waren.

Demnach werde der zweite Abschnitt der Straße zwischen Winckelmannplatz und der Landesstraße 2 am Umfluter in diesem Jahr definitiv erneuert. Die Maßnahme sei nicht aufschiebbar. Anders sieht es mit der Strecke zwischen Zollbrücke an Nienfelde vorbei bis zur L 2 aus. Für die Maßnahme kann laut Mertens Verlängerung für den Bau beantragt werden. Hinzu komme noch der Kreiselbau an der Zollbrücke. Der Amtsleiter gibt sich diesbezüglich entspannt, weil die Baustelle halbseitig befahrbar und nicht mit einer Vollsperrung verbunden sei.

Angesicht der Bauarbeiten auf der Lindenstraße gab Ausschusschef Willi Hamann den Hinweis, dass sich Leute, die dort Baumaßnahmen planen, beizeiten im Bauamt melden sollten.

VON THOMAS WESTERMANN

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