Der Natur freien Lauf lassen

Spielplatz an Bialystoker Straße beschäftigt Seehäuser Kommunalpolitiker

Seehäuser Kommunalpolitiker auf Spielplatz
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Der Natur- und Erlebnisspielplatz an der Bialystoker Straße ist immer wieder Thema in der Seehäuser Kommunalpolitik. Im Juni dieses Jahres waren sie schockiert über das in die Höhe schießende Unkraut.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Der Natur- und Erlebnisspielplatz an der Bialystoker Straße in Seehausen beschäftigt immer wieder die Kommunalpolitiker. Im Juni dieses Jahres besichtigten die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Soziales und Kultur der Hansestadt Seehausen das Areal und waren schockiert aufgrund des vielen Unkrauts. Am Montag beschäftigte sich das Gremium erneut mit der Thematik. Vor Ort war Gartenexperte Christian Schwander.

Fakt ist, dass die Volksvertreter von anderen Voraussetzungen bei der Gestaltung ausgegangen sind. „Die Betonung liegt auf Natur-Erlebnisspielplatz“, sagte Ausschussvorsitzender Dr. Walter Fiedler im AZ-Gespräch. Da sollte der Mensch nicht mit voller Wucht eingreifen, sondern der Natur ihren Lauf lassen. Kinder sollen erleben können, wie Sträucher, Blumen und Bäume wachsen. Allerdings sollten nicht alle Pflanzen ungehindert in die Höhe schießen. Dr. Fiedler nennt als Beispiele Brennnesseln und Disteln, die durch die Stadtarbeiter in regelmäßigen Abständen beseitigt werden sollten. Nun müsse abgewartet werden, wie sich der Natur- und Erlebnisspielplatz in zwei bis drei Jahren entwickeln werde. Fakt sei, dass die Kinder auf dem Gelände die Natur beobachten und dadurch erleben können. Da werde man dann auch den einen oder anderen seltenen Schmetterling antreffen. Für mehr Sicherheit der Mädchen und Jungen, auch dies wurde schon im Juni und am Montag angesprochen, soll zwischen Spielplatz und Bialystoker Straße schnellstmöglich eine Barriere errichtet werden.

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