Krüdener Heimatstube ist Hans Hildebrandts Steckenpferd

Schusterwerkstatt als weitere Attraktion

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Die Krüdener Heimatstube ist das Steckenpferd von Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt. Seine neueste Errungenschaft ist diese Schulbank aus den 1950er Jahren. 

Krüden. Die Heimatstube im Obergeschoss des Krüdener Gemeindezentrums gehört zu den Leidenschaften von Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt. Schon zu DDR-Zeiten begann er mit der Gestaltung der musealen Einrichtung und sammelte dafür etliche Exponate.

Und es kommen immer wieder neue Dinge hinzu. Jüngste Errungenschaft Hildebrandts ist eine Schulbank aus den 1950er Jahren. „An so einem Teil habe ich auch mal gesessen“, erinnert sich der 70-Jährige im AZ-Gespräch.

Gern werden die Räumlichkeiten der Heimatstube bei Familienfeierlichkeiten im Gemeindezentrum besucht. „Wir bieten auch Führungen an“, sagt der Krüdener, der sich dafür mehr engagierte Bürger wünscht. „Ich hätte gern Personen, die sich darum aktiv kümmern und die weitere Gestaltung vorantreiben.“ Bisher ist es mehr oder weniger Hildebrandts Steckenpferd. Aufgrund der verschiedenen Neuzugänge macht sich die Umgestaltung der Räume erforderlich. Dazu gehört auch die Neuverlegung des Fußbodenbelags.

Als besonderen Anziehungspunkt sieht der Maurermeister im Ruhestand das Wohnzimmer aus den 1960er Jahren. „Es ist ein echter Hingucker und Nostalgiker.“ Eine weitere Attraktion könnte in absehbarer Zeit eine komplette Schusterwerkstatt sein, die Hildebrandt in Krüden seit geraumer Zeit eingelagert hat. Dafür müssen jedoch vorerst Räume im Erdgeschoss hergerichtet werden.

Von Thomas Westermann

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