Einsatz für die Feuerwehren zwischen Neukirchen und Wendemark

Scheune brennt komplett nieder

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Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune bereits lichterloh in Flammen.

Neukirchen / Wendemark. Ein Scheunenbrand zwischen Neukirchen und Wendemark hielt gestern Abend die örtlichen Feuerwehren in Atem. Das Gebäude war allerdings nicht mehr zu retten.

Der Notruf ging am Montagabend um 17.44 Uhr bei der Leitstelle Altmark ein. Nur wenige Minuten später war auch schon die Feuerwehr aus Neukirchen am Brandort, einer Scheune auf dem sogenannten Schwarzhof zwischen Neukirchen und Wendemark.

Die Einsatzkräfte löschten die Flammen.

Die Scheune, die direkt an der Landstraße liegt, stand beim Eintreffen der Kameraden schon voll in Flammen. Anwohner hatten im Vorfeld einen sehr lauten Knall gehört. Durch die Wucht wurden Ziegelsteine durch die Luft bis auf die Straße geschleudert. Mit drei C-Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Inzwischen trafen auch die Brandbekämpfer aus dem Ausrückebereich Altmärkische Wische, sprich Wendemark, Lichterfelde, Falkenberg und Schönberg, sowie die Seehäuser ein. Da es zu diesem Zeitpunkt absehbar war, dass an der Scheune nichts zu retten war, schickte die Einsatzleitung um Verbandsgemeindewehrleiter Michael Märten die Wehren von Lichterfelde und Wendemark wieder zurück.

Mittels Löschwasser von der Seehäuser Drehleiter aus wurde der Brand gelöscht. Bei Aufräumarbeiten wurde dann unter verkohlten Strohresten noch eine explodierte Gasflasche gefunden, so der Einsatzleiter. Damit ließ sich dann auch der große Knall erklären, der bis in den Nachbarort zu hören war. 40 Einsatzkräfte waren mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Dieser wurde gegen 23.15 Uhr für beendet gemeldet.

Die Ursache für den Brand ist bisher noch unbekannt. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Kripo ermittelt zur Brandursache.

Von Walter Schaffer

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