Wische-Bürgermeister gibt aus gesundheitlichen Gründen alle Ämter auf

Reinhardt zieht die Reißleine

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Karsten Reinhardt verkündete auf der Ratssitzung am Montag seinen Rücktritt als Wische-Bürgermeister.

Altmärkische Wische. Der Wendemarker Karsten Reinhardt war mit Leib und Seele Kommunalpolitiker. Er saß schon vor Jahren im Gemeinderat, als die Kommune Wendemark noch eigenständig war und unterstützte den dortigen Bürgermeister Volker Bütow.

Später, nach der Kommunalreform, lenkte und leitete er die Geschicke der Gemeinde Altmärkische Wische. Er arbeitete im Verbandsgemeinderat Seehausen und hatte einige Jahre auch die Leitung dieses Gremiums als Vorsitzender inne. Nach dem Weggang von Verbandsgemeindebürgermeister Dr. Robert Reck und bis zur Wahl des Nachfolgers Rüdiger Kloth stand er der Verwaltung mit Rat und Tat zur Seite.

Doch nun ist er gesundheitlich angeschlagen und legt zum 30. April die Funktion als Gemeindeoberhaupt sowie aller weiteren Ämter nieder. „Ich habe das nach reiflicher Überlegung und nach Absprache mit meiner Frau diese Entscheidung getroffen“, sagte er auf der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend. Und: „Es wird keinen Rücktritt vom Rücktritt geben“, fügte der scheidende Bürgermeister hinzu. Als Termin für die Wahl von Reinhardts Nachfolger wurde der 17. Juni auserkoren. Vorausgesetzt es findet sich ein Kandidat, dann könnte die Gemeinde Altmärkische Wische zum 1. Juli einen neuen Chef haben. Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth bedauert die Entscheidung des Wendemarkers. Aber: „Die Gesundheit geht vor. Er gehört zu den aktivsten Bürgermeistern, die ich kenne und hatte in der Gemeinde Altmärkische Wische nicht gerade eine leichte Aufgabe, weil die Finanzlage schlecht ist. Ich hoffe, dass sich schnell ein Nachfolger für dieses Amt findet, denn die Fußstapfen die Karsten Reinhardt hinterlässt, sind recht groß.“

Von Thomas Westermann

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