Verhalten im Wald ein Bestandteil des Wissenstests unter Bäumen

Rauchen streng verboten

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Schätzen ist nicht immer einfach. 100 Meter lang und acht Meter im Durchmesser war der umgefallene Baum dann aber doch nicht. 30 Meter und 80 Zentimeter kamen schon eher hin.

Barsberge. Darf man sich im Wald sonnen? Darf man dort rauchen? Oder gar fotografieren? Eine dieser Tätigkeiten sollte man vielleicht gar nicht erst anfangen.

Das wussten auch die meisten der 53 Mädchen und Jungen der dritten Klasse aus der Grundschule Seehausen, die am Freitag an den Waldjugendspielen bei Barsberge teilnahmen, Wissen, Mut und Geschick dabei beweisen mussten. Acht Stationen standen auf dem Programm. Ulf Prange vom Forstamt Arendsee hatte sich an einem umgefallenen Waldriesen positioniert. Dort sollten die Kinder die Länge und den Durchmesser des Baumes einschätzen. Noch nicht jedes konnte die richtigen Maße annähernd bestimmen. Einfach war es auch am Tisch des Seehäuser Revierförsters Thomas Schroeder nicht. Pflanzenarten sollten dort bestimmt werden. Das Ahornblatt erkannten die meisten Drittklässler auf Anhieb. Und jene, die die Rose nicht an ihren Blättern einordnen konnten, erkannten diese an den stechenden Dornen.

Neben dem Erkennen der Bäume und Sträucher, dem Schätzen und dem richtigen Verhalten im Wald, waren auch Kenntnisse über die Vogelarten, die Werkzeuge der Waldarbeiter und zu den Tieren des Waldes gefragt. Aber auch Geschicklichkeit mussten die Grundschüler beweisen, wobei das Zapfenzielwerfen den sportlichen Ehrgeiz weckte.

Von Alexander Postolache

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