Zwei weitere Schutzhütten für Hansestadt Seehausen

Radler bald noch besser bedacht

Diese Schutzhütte an der Biesehofbrücke in der Gemarkung Seehausen dient als Muster für zwei weitere. Willi Hamann (l.) und Detlef Neumann haben die Initiative ergriffen.
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Diese Schutzhütte an der Biesehofbrücke in der Gemarkung Seehausen dient als Muster für zwei weitere. Willi Hamann (l.) und Detlef Neumann haben die Initiative ergriffen.

Seehausen. Die Hansestadt Seehausen mit ihrem Bürgermeister Detlef Neumann setzt zunehmend auf den Radtourismus.

Nicht nur die Kernstadt mit Petri-Kirche, Turmuhrenmuseum, Salzkirche und vielen schön hergerichteten alten Fachwerkhäusern hat für Schaulustige viel zu bieten, auch die Seehäuser Ortsteile Schönberg, Beuster, Losenrade und Geestgottberg sind sehenswert, zumal der Elberadweg beziehungsweise Altmarkrundkurs direkt an einigen der Ortschaften verläuft. Hinzu kommt das Blaulichtmuseum in Beuster, das mit seiner Sammlung von historischen Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen, dem DDR-Konsum und vielen anderen interessanten Exponaten aus der Ära des einstigen Arbeiter- und Bauernstaates sich einen deutschland- und europaweiten Bekanntheitsgrad erworben hat.

Detlef Neumann und etlichen Stadtratsmitgliedern liegen die Radtouristen besonders am Herzen, nutzen sie doch auch die Geschäfte in der Hansestadt Seehausen zum Einkaufen oder die Lokalitäten zum Speisen. Damit die Pedalritter im wahrsten Sinne des Wortes bei ihren Touren gut bedacht sind, sollen neben den vier vorhandenen zwei weitere Schutzhütten hinzukommen. Stadtratsmitglied Willi Hamann konnte diesbezüglich einen Spender akquirieren, so dass die Finanzierung gesichert ist. Den Auftrag wird voraussichtlich die Holzwerkstatt in Krüden bekommen. Nur die Standortfrage ist noch nicht ganz gelöst. Bürgermeister Neumann favorisiert einen Platz am Elbdeich bei Losenrade. Für das Aufstellen der zweiten Schutzhütte ist das Stadtoberhaupt noch auf der Suche und wäre für Hinweise seitens der Bevölkerung dankbar. „Manchmal sehen die Bürger mehr und haben eine gute Idee hinsichtlich der Standortwahl.“

Von Thomas Westermann

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