Radeln für den Frieden

Zur kleinen Friedensfahrt hatten gestern Linkspolitiker die Erst- bis Viertklässler der Seehäuser Grundschule eingeladen. Für die Besten gab es Medaillen, für alle anderen Urkunden.

Seehausen - Von Thomas Westermann. Die Internationale Friedensfahrt gab es von 1948 bis 2006. Linkspolitiker ließen seit vergangenes Jahr eine kleine Variante dieser Tour in Seehausen aufleben.

Bei der so genannten kleinen Friedensfahrt haben Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert und Landtagsmitglied Helga Paschke die Seehäuser Grundschule mit ins Boot geholt. Die zweite Auflage für die Erst- bis Viertklässler gab es gestern Vormittag. Fleißige Helfer hatten im Vorfeld für die jungen Radler einen Rundkurs abgesteckt. Streckenposten zeichneten zudem für die Sicherheit verantwortlich. Während die Erst- und Zweitklässler 2,2 Kilometer zu absolvieren hatten, begaben sich die Dritt- und Viertklässler auf einen 4,4 Kilometer langen Rundkurs. Für die schnellsten Fahrer gab es Medaillen. Damit keiner leer ausgeht und jeder die zweite kleine Friedensfahrt in guter Erinnerung behält, gab es für alle Teilnehmer Urkunden. Wer sich nicht gerade auf der Strecke begeben hat, der konnte ein attraktives Rahmenprogramm nutzen. Dafür zeichneten die Kreisverkehrswacht und der Kreissportbund unter anderem mit Geschicklichkeitsfahrten, Glücksrad und Springburg verantwortlich. Vor Ort war auch Gudrun Schäfer vom Friedensfahrtmuseum in Kleinmühlingen. Sie präsentierte beispielsweise eine originale Starterflagge, Trikot und Winkelemente und kündigte an, dass es 2012 wieder eine Friedensfahrt in größerem Umfang geben soll.

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