Autokorso für die A 14 wird von Organisatoren als voller Erfolg eingeschätzt

„Eine sehr runde Sache“

Fahrzeuge des Unternehmens Lutz Pieper
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Gleich mit mehreren Fahrzeugen war das Unternehmen Lutz Pieper aus Stendal beim Korso vertreten.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen/Osterburg. Die Initiatoren schätzen den Autokorso der A-14-Befürworter zwei Tage danach als einen vollen Erfolg ein. Teilnehmer mit ihren rund 160 Fahrzeugen wollten für einen zügigen Weiterbau der Autobahn 14 demonstrieren. Dabei sollte auch die B 190n nicht außer Acht gelassen werden (die AZ berichtete).

Der Seehäuser Vize-Bürgermeister Dr. Walter Fiedler, der von Industrie- und Handelskammer-Vertreter André Rummel als Ideengeber der Aktion bezeichnet worden war, sieht den Korso als gelungen an. Er freut sich besonders darüber, dass nicht nur Firmen sich daran beteiligt haben, sondern auch etliche Privatpersonen. „Zwar gab es auch Gegendemonstranten, aber das ist legitim in einer Demokratie“, so der Mediziner im Ruhestand“ auf AZ-Anfrage. Ob weitere Aktion pro Autobahn in nächster Zeit geplant sind, darüber wollte sich der Seehäuser nicht äußern. „Erst mal den Ball flach halten.“

Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz, neben Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (beide FW) der Hauptinitiator, lobte die große Beteiligung. Angesichts der Proteste während der Demonstration sagte er: „Ich weiß, dass nicht alle Menschen den Autobahnbau gutheißen.“ Auslöser für die Aktion Autokorso waren die kleineren Demonstrationen der Autobahngegner. „Wir wollten ein Zeichen dagegen setzen und deutlich machen, dass die Mehrheit dafür ist.“

„Mit so einer großen Teilnehmerzahl habe´ich nicht gerechnet“, freut sich Kloth. Und auch die große Disziplin, die die A-14-Befürworter walten ließen, fand er gut. Es habe keine Belästigungen und kaum Hupkonzerte gegeben. „Alles in allem: Eine sehr runde Sache.“ Wichtig für ihn war auch, dass sich die IHK eingebracht habe, die die Wirtschaft repräsentiert. Und gerade die Wirtschaft benötige die A 14 mehr als Privatpersonen mit ihrem Pkw.

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