Namensgebung der Bialystoker Straße vor 40 Jahren / Leistungen der Jugend damit gewürdigt

Polen und Deutsche Hand in Hand

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Vor 40 Jahren bekam die Strecke im Seehäuser Neubaugebiet den Namen Bialystoker Straße. Das Jubiläum soll am 7. Juli groß gefeiert werden.

Seehausen. Die Bialystoker Straße in Seehausen gibt es seit nunmehr 40 Jahren. Und das Jubiläum soll am 7. Juli ab 15 Uhr auf der Rasenfläche vor den Hausnummern 9 bis 11 groß gefeiert werden.

Die Initiative dazu ergriffen die Anwohner und Bernd Kloss vom Gesprächskreis „Seehausen links“. All jene, die Erinnerungen an die Geschichte der Straße haben, werden gebeten, diese aufzuschreiben. „Vielleicht entsteht daraus eine kleine Broschüre“, so Kloss, der in Wanzer unter der Rufnummer (039395) 9 18 88 erreichbar ist.

Einer, der gute Erinnerungen an die damalige Zeit hat, ist der einstige Seehäuser Gymnasiallehrer Klaus Hartmut Gebhardt. In der Tat existiere der Straßenname in diesem Jahr 40 Jahre, die mit ihr verbundene Geschichte sei noch genau um zehn Jahre älter, weiß der Pädagoge im Ruhestand. Schon damals entwickelten sich Kontakte zwischen der Seehäuser Erweiterten Oberschule (EOS) und einer Bildungsstätte in der polnischen Stadt Bialystok. Es gab regelmäßige Begegnungen zwischen den jungen Leuten, bei denen auch in verschiedenen Bereichen gearbeitet wurde. In Würdigung dieser Leistung lud der Seehäuser Bürgermeister seinen Amtskollegen aus Bialystok ein. Während einer kleinen Feierstunde erfolgte am 6. Oktober, einen Tag vor dem Geburtstag der Deutschen Demokratischen Republik, im Neubaugebiet die Namensgebung Bialystoker Straße. Der Austausch von Jugendlichen endete laut Klaus-Hartmut Gebhardt mit der beginnenden Umstrukturierung der Seehäuser Winckelmann-Heimoberschule im Jahr 1980.

Von Thomas Westermann

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