Diakoniewerk strebt Neubau einer Heilpädagogischen Einrichtung an

33 Plätze für Behinderte

Thomas Annabring stellte die Planungen für den Neubau einer Heilpädagogischen Einrichtung in Seehausen vor. Foto: Westermann

Seehausen. Vernachlässigte Grundstücke, für die neue Eigentümer gesucht werden, gibt es in der Hansestadt Seehausen einige. Neben der einstigen Konservenfabrik gehört auch das Gelände der Ex-Sekundarschule dazu.

Für letzteres könnte es bald eine Lösung geben. Das Diakoniewerk Osterburg möchte auf dem Standort den Neubau einer Heilpädagogischen Einrichtung für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit 33 Plätzen in Angriff nehmen. Auf der jüngsten Stadtratssitzung am Donnerstag informierten die Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerkes, Dr. Ulrike Bergmann, und Thomas Annabring, Bereichsleiter der Heilpädagogischen Einrichtung in Königsmark, über das Vorhaben. Zwar müssen noch Finanzierungsfragen und Grundstücksangelegenheiten geklärt werden, doch gibt es schon Vorstellungen für die Planung. Seit einigen Monaten ist Dr. Bergmann auf der Suche nach geeigneten Flächen gewesen. Gemeinsam mit dem verstorbenen Bürgermeister Ewald Duffe wurden verschiedene Grundstücke angeschaut. Das Ex-Sekundarschulgelände fand Dr. Bergmann am geeignetsten. Neben dem Neubau auf dem Ex-Sekundarschulgelände gibt es ein weiteres Areal, mit dem das Diakoniewerk liebäugelt. Dieses würde der Kleintierhaltung und dem Gemüseanbau dienen. Mit der Einrichtung in Seehausen soll laut Annabring Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen ein Ort zum Leben und Wohnen ermöglicht werden. Den Standort in Königsmark würde das Diakoniewerk dann aufgeben. Pluspunkte für die Wischestadt seien auch das Krankenhaus und die Bahnanbindung. Allerdings wird wohl noch einiges Wasser den Aland bis zur Umsetzung herabfließen. Die Stadträte sind jedoch dem Vorhaben sehr aufgeschlossen. Die amtierende Bürgermeisterin Dr. Anne-Dore Meißner ist sich sicher, dass „Seehausen mit einer derartigen Einrichtung nur profitieren würde“.

Von Thomas Westermann

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