Zwischenfazit zur Schadensbeseitigung nach Flut 2013 / Rund 3,55 Millionen Euro ausgegeben

Noch 44 Projekte auf der Agenda

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Es bleibt noch viel zu tun: Viele Wege und Straßen nahmen im Jahr 2013 während des Hochwassers Schaden. Zum einen wurden diese Zerstörungen durch die Flut selbst verursacht, zum anderen durch Maschinen, die zur Sicherung genutzt wurden. 

Seehausen. Die 40-Prozent-Marke ist geschafft, knapp vier Jahre nach dem Naturereignis, welches nicht nur den Landkreis Stendal maßgeblich betraf. Im Juni 2013 erreichte das Hochwasser die Region. Und sorgte auch in der Wische für angespannte Tage.

Seither wurde viel gebaut – für den Hochwasserschutz, aber vor allem in Sachen Schadensbeseitigung.

Die Verbandsgemeinde Hansestadt Seehausen zieht nun Bilanz. Es ist ein Zwischenfazit. Denn von den insgesamt 75 Projekten, die innerhalb der Mitgliedsgemeinden Aland, Altmärkische Wische, Hansestadt Seehausen sowie Zehrental umgesetzt werden sollen, seien bisher 31 zum Abschluss gekommen. In Finanzzahlen übersetzt bedeutet dies, dass bis Ende 2016 rund 3,55 Millionen Euro in Anspruch genommen wurden. Diese Zuwendungen stammen aus dem Programm im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung. Insgesamt wurde der altmärkischen Verbandsgemeinde mit ihren betroffenen Mitgliedsgemeinden eine Summe von 12,7 Millionen Euro zugesichert.

Als eines der wichtigsten abgeschlossenen Bauwerke wird in der Kurzbilanz die Sanierung der Brücke nahe Aulosen genannt. Schadensregulierung an Durchlässen wurde zudem in den Ortslagen Wahrenberg, Pollitz, Schönberg, Beuster und Losenrade betrieben. Während und nach der Flut 2013 wurden nicht nur solche Ingenieurbauwerke stark von jenen beansprucht, die teils mit schweren Maschinen zur Deichsicherung entlang der Elbe, des Alands und des Zehrengrabens unterwegs waren. Vor allem die Verkehrsinfrastruktur hatte gelitten. Wege und Straßen wurden dabei zum Teil zerstört. Und sind mittlerweile wieder hergestellt. Beispielsweise sei der zur Elbe führende „Mühlenweg“ in Neukirchen genannt. Aber auch der ländliche Weg, welcher Deutsch und Aulosen verbindet, konnte saniert werden. Fazit: Es bleibt noch viel zu tun in den kommenden Jahren. Ein knappes Drittel des Sanierungskapitals ist verbraucht und etwas mehr als die Hälfte an Projekten entlang der Fließgewässer, die die Verbandsgemeinde durchschneiden oder tangieren, stehen noch aus.

Von Alexander Klos

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