Alte Steine für einen guten Zweck

Neubau der Deichstraße: Gebrauchtes Pflaster gegen Spende an Vereine

Grundhafter Ausbau der Deichstraße in Wanzer
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Die Neugestaltung der Deichstraße in Wanzer durch ein Stendaler Unternehmen geht gut voran.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Wanzer. Die Neugestaltung der Deichstraße in dem Alanddorf Wanzer macht Fortschritte. Ende Februar gab es eine Bauanlaufberatung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Aland, Hans Hildebrandt, Vertretern der Verbandsgemeinde Seehausen, dem baubetreuenden Planungsbüro und der beauftragten Baufirma.

Abschnittsweise arbeitet sich das Stendaler Unternehmen seit 1. März vor. Das heißt, der jeweils begonnene Abschnitt wird fertiggestellt, bevor die nächste Strecke in Angriff genommen wird. Derzeit wird im Bereich der Kirche gearbeitet. Insgesamt erfolgt die Pflasterung auf einer Länge von circa 1,1 Kilometer. Voraussichtliches Bauende ist Ende Juni. Der grundhafte Ausbau der Deichstraße wird durch die Bundesrepublik und das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013 zu 100 Prozent gefördert. Die Kosten belaufen sich laut Verbandsgemeinde auf maximal 770 000 Euro.

Zudem finden die aufgenommenen alten Steine Verwendung, sagte Bürgermeister Hildebrandt im AZ-Gespräch, der sich immer mittwochs vor Ort mit Verwaltungsmitarbeitern und Bauleuten zu weiteren Absprachen hinsichtlich des weiteren Ablaufs trifft. Privatleute konnten bei Interesse die hinter dem Wanzeraner Feuerwehrgerätehaus gelagerten Steine erhalten. Voraussetzung dafür ist eine finanzielle Spende, die dem Mühlenverein und dem Feuerwehrförderverein für die weitere Arbeit zugutekommen soll. Die beiden Vereine seien sehr aktiv, so das Gemeindeoberhaupt weiter. „Die Spende soll eine gute Hilfe sein.“

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