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Radler sollen nicht hungern

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Von: Thomas Westermann

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Elbehof in Wahrenberg
Nach Schließung des Cafés „Anne-Elbe“ gibt es ein gastronomisches Angebot auf dem Elbehof. © Westermann

Wahrenberg. Gastronomische Einkehrmöglichkeiten am Elberadweg in der Verbandsgemeinde Seehausen gibt es kaum. Mittlerweile hat auch das Café „Anne-Elbe“ geschlossen, das einige Jahre von Anne Zinke betrieben worden war. Das Flusscafé mache 2022 eine kreative Pause, in diesem Jahr werde es keinen regulären Cafébetrieb geben. „Bleibt uns weiterhin wohlgesonnen und genießt die Elbe so lang mit Klappstulle und Thermoskanne“, schreibt Zinke auf der Anne-Elbe-Website.

Doch diese Ankündigung möchte Norbert Krebber vom Vitos-Verein so nicht hinnehmen. Der Besitzer des Elbehofs in Wahrenberg ruft ab Ostern ein vereinsintern betriebenes Café ins Leben. Dadurch dürfte die Versorgung von Radtouristen für die nächsten Monate gesichert sein.

Krebber und seine Vereinsmitstreiter werden ab kommenden Ostersonntag direkt auf dem Elbehof durchstarten. Dann stehen von 13 bis 18 Uhr Kaffee, Kuchen, Quiche, Suppe, Kaltgetränke und ein kleines Rahmenprogramm bereit. Zudem gibt es Informationen über Solartechnik, eine Hüpfburg für Kinder, eine Osterausstellung und eine Arena für den Schweizer Volkssport „Schwingen“. Dabei handelt es sich um eine bei den Eidgenossen beliebte Variante des Freistilringens, die auf Sägemehl ausgeübt wird. Am Ostermontag geht das Treiben auf dem Elbehof schon um 10 Uhr los. Für zahlreiche Sitzplätze und Picknickdecken sei gesorgt, kündigt Mitinitiator Krebber an. Und: „Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Einfach kommen und genießen. Das Elbehof-Team freut sich.“

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