Neues Depot im „eleganten Fachwerkstil“

Zur Feier des Tages stellten sich am Sonnabend die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Kossebau vor ihrem neuen Gerätehaus zu einem Erinnerungsfoto auf.

Kossebau. Großer Bahnhof am Sonnabendnachmittag in Kossebau und große Freude bei den Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortes. Nach mehrjähriger Bauzeit konnte mit einem wahren Volksfest das neue Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben werden.

Der damalige Bürgermeister Gert Reckling hatte mit dem Gemeinderat das Projekt angeschoben, da das alte Depot auf dem Kirchengelände nicht mehr den DIN-Anforderungen entsprochen hatte. Baubeginn war im April 2008. Insbesondere die Kameraden um Wehrleiter Detlef Estedt engagierten sich sehr und erbrachten über 3000 Stunden an Eigenleistungen. Lobende Worte gab es vorgestern von vielen Rednern. Bürgermeister Bernd Prange sagte, dass die Kossebauer stolz sein können und spendierte eine Bank, auf der sich die Kameraden nach dem Dienst ausruhen können. Verbandsgemeindebürgermeister Reinhard Schwarz weiß um die gute Einsatzbereitschaft der Kossebauer Brandbekämpfertruppe, die 35 Männer, fünf Frauen, neun Ehrenmitglieder und elf Jugendwehrangehörige vorzuweisen hat. Als Gastgeschenk hatte er 100 Euro mitgebracht. Glückwünsche zum neu geschaffenen Objekt überbrachten zudem Kreisbrandmeister Dieter Bolle und Vize-Abschnittswehrleiter Karsten Noffke. Auch Kossebaus Pfarrer Matthias Kruppke reihte sich in die Gratulantenschar ein und freute sich über das gelungene Bauwerk „im eleganten Fachwerkstil, das sehr gut zum angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus passt“. Derzeit orakeln viele Einwohner, was aus dem alten Gerätehaus werden soll. Der Pfarrer brachte scherzhaft zwei Vorschläge ein: Vorstellbar sei dort ein Spaßbad zur alten Feuerwehr oder der Altersruhesitz des Ehepaars Kruppke. In Anlehnung an den Feuerwehrnotruf 112 überreichte der Vertreter Gottes auf Erden an Wehrchef Estedt 112 Euro.

Nach dem Festakt mit der Enthüllung des letzten Steins durch Feuerwehrveteran Günter Krüger und Patricia Steinke von der Jugendwehr ging es urgemütlich zu. Es gab Freibier und Schwein am Spieß. Letzteres spendierte die Agrargenossenschaft Lückstedt zur Feier des Tages. Die Frauen aus Kossebau hatten jede Menge Kuchen gebacken, der reißend Absatz fand. Die Kinder konnten auf einer Hüpfburg herumtoben und für die Erwachsenen gab es Blasmusik live.

Von Thomas Westermann

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