Über Bundesprogramm könnte Freizeitstätte im Schillerhain saniert werden

Neuer Anlauf für das Waldbad in Seehausen

Über ein Bundesprogramm könnte das Seehäuser Waldbad im Schillerhain umfangreich saniert werden. Der Stadtrat beschäftigt sich damit heute Abend.
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Über ein Bundesprogramm könnte das Seehäuser Waldbad im Schillerhain umfangreich saniert werden. Der Stadtrat beschäftigt sich damit heute Abend.

Seehausen – Mit Fördergeld soll das Seehäuser Waldbad in Schuss gebracht werden. Doch bisher sind alle Versuche gescheitert. Aufnahme fand das Projekt in keinem Programm.

Doch die Hansestadt und der Förderverein für die beliebte Freizeitstätte im Schillerhain lassen nicht locker und stecken den Kopf nicht in den sprichwörtlichen Sand.

Auf der Stadtratssitzung am heutigen Abend könnte ein Beschluss über die Beteiligung am Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus mit dem Vorhaben Waldbad Seehausen gefasst werden. Zum Hintergrund: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat einen Aufruf zum Einreichen von Projektskizzen zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des bereits erwähnte Städtebaus gestartet. Dabei sollen investive sowie konzeptionelle Projekte besonderer nationaler beziehungsweise internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.

Zwar dürfte das Bad nicht gerade von internationaler Wahrnehmbarkeit sein, aber viele der Kriterien sind passend. Wie fast immer ist die Einreichungsfrist knapp. Die Projektskizzen müssen schon bis kommenden Dienstag auf den Weg gebracht sein. Dies ist für die Seehäuser allerdings kein Problem. Sie müssen nur in die Schublade greifen, denn da liegt schon ein Förderantrag aus dem August 2018. Die Auswahl der berücksichtigten Projekte erfolge voraussichtlich im April dieses Jahres, weiß Lisa Weigelt, bei der Verbandsgemeinde Seehausen für Wirtschaftsförderung zuständig. Danach werde bei positiver Auswahl der tatsächliche Förderantrag gestellt. Dabei sei auch die gesicherte Finanzierung nachzuweisen. Die Umsetzung kann bei Auswahl durch die Fachjury von 2020 bis 2024 geteilt werden.

VON THOMAS WESTERMANN

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