Schnee und Eis können kommen: Seehäuser Stadtarbeiter und deren Helfer sind gerüstet

Neue Technik für den Winterdienst

Seehausens Stadtarbeiter Klaus Söhnel (l.) und Ralf Näbsch sind für den Winterdienst in der Kernstadt und deren Ortsteilen gerüstet. Es sei genügend Streumaterial trocken eingelagert, sagt Näbsch, der sich besonders über die Neuanschaffung eines Rasentraktors mit geschlossenem Fahrerhaus freut. Foto: Westermann
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Seehausens Stadtarbeiter Klaus Söhnel (l.) und Ralf Näbsch sind für den Winterdienst in der Kernstadt und deren Ortsteilen gerüstet. Es sei genügend Streumaterial trocken eingelagert, sagt Näbsch, der sich besonders über die Neuanschaffung eines Rasentraktors mit geschlossenem Fahrerhaus freut.
  • Thomas Westermann
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Seehausen. Bei derzeit fünf bis acht Grad Celsius scheint Schnee und Eis und damit glatte Straßen und Gehwege in weiter Ferne. Dennoch: Die Seehäuser Stadtarbeiter sind für den Winterdienst gerüstet.

Fünf Bedienstete und weitere freiwillige Helfer kümmern sich darum in der Kernstadt und in den Ortsteilen Schönberg, Beuster, Losenrade und Geestgottberg.

Wenn Frau Holle ihre Betten ausschüttelt und die weiße Pracht herunterrieselt, brechen die Beschäftigten mit ihrer Technik auf. „Das kann schon um 4 Uhr morgens sein“, sagt Ralf Näbsch im AZ-Gespräch. Allerdings bittet er bei den Bürgern um Verständnis, dass „man nicht überall gleichzeitig sein kann“. Und: Obwohl der Einsatz schon um 4 Uhr beginne, könne bei starkem Schneefall schon um 7 Uhr wieder alles zugeschneit sein. Auf alle Fälle seien genügend Sand und Splitt als Streumaterial trocken eingelagert. „Der Winter kann kommen“, meint Näbsch. Zu den Aufgaben gehören das Räumen von Gehwegen, Parktaschen und -plätzen. Dabei freut sich der Seehäuser Stadtarbeiter ganz besonders über einen neuen Rasentraktor mit Schiebeschild und Streuaufsatz und vor allem einem geschlossenen Fahrerhaus, das beheizbar ist. Sonst musste Ralf Näbsch in mehreren Decken gehüllt auf einem „offenen“ Rasentraktor den Winterdienst ausführen. In einem AZ-Bericht wünschte er sich den Kauf der neuen Technik. Die Stadtverantwortlichen um Bürgermeister Detlef Neumann reagierten prompt.

Von Thomas Westermann

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