Fördermittelbescheid für Grundschulen in Seehausen und Groß Garz liegt vor

Neue IT-Technik zum Greifen nah

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Seehausens Grundschulleiter Reinhard Rieger hat Probleme mit der alten Computertechnik. Nun kann er sich bald über eine neue IT-Ausstattung im Computerkabinett freuen.

Seehausen/Groß Garz. Im Frühjahr dieses Jahres gab sich Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth optimistisch, dass die neue IT-Ausstattung für die Grundschulen in Seehausen und Groß Garz in greifbare Nähe rückt.

„Doch die Sache geriet ins Rutschen“, meint der Verwaltungschef. Bildungsstätten in Osterburg und Seehausen blieben zugunsten von Einrichtungen im Börderaum auf der Strecke, so der Aulosener.

Kloths Amtskollege und Parteifreund Nico Schulz, Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister (CDU), stieg im Sommer auf die Barrikaden und hatte Erfolg – für die Biesestadt floss Geld (die AZ berichtete). Und mittlerweile liegt der Förderbescheid auch in Seehausen vor. „Wir können endlich loslegen“, freut sich der Verbandsgemeindebürgermeister. 120 000 Euro stehen für die Grundschule in der Wischestadt und 60 000 Euro für die Bildungsstätte in Groß Garz bereit. Die Förderhöhe beläuft sich auf 75 Prozent. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Die circa 30 000 Euro, die an Planungskosten anfallen, werden nicht gefördert. „Die muss die Verbandsgemeinde übernehmen“, sagt Kloth.

Dennoch: Seehausens Schulleiter Reinhard Rieger und Gerald Werner, Rektor in Groß Garz, freuen sich über die neue Technik, die bald in den Computerkabinetten Einzug hält. Rieger: „Einige Computer sind etwa 15 Jahre alt, die jüngeren circa sechs bis sieben Jahre. Neuere Programme sind nicht mehr kompatibel, Updates kaum noch möglich. Man hat Schwierigkeiten, ins Internet zu kommen.“

Von Thomas Westermann

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