Unternehmer Dirk Schnell plant Bebauung auf dem einstigen MTS-Gelände

„Es soll eine schöne Ecke werden“

Abrissarbeiten in Seehausen
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Im Januar dieses Jahres begann der Abriss der ehemaligen MTS-Station an der Seehäuser Goethestraße.
  • Thomas Westermann
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Seehausen. Ein Schandfleck in der Hansestadt Seehausen ist nach Jahren verschwunden. Gemeint ist die einstige Maschinen-Traktoren-Station (MTS) an der Goethestraße. Die ungenutzten und vor sich hin gammelnden Gebäude lagen zwar etwas abgelegen, aber die Stadtverantwortlichen machten sich dennoch Gedanken, um dem Grundstück eine neue Nutzung zuzuführen. Allen voran Ratsherr Willi Hamann, der sich auf der Suche nach Interessenten für das Areal machte.

Beim Unternehmer Dirk Schnell ist er schließlich fündig geworden. Der Wischestädter überlegte nicht lange und griff zu. Von der Kommune erwarb er das Grundstück mit den maroden Gebäuden darauf. Im Januar dieses Jahres begann der Geschäftsmann mit dem Abriss des alten Gemäuers. Lediglich eine Mauer ließ der Seehäuser stehen. Es sei irgendwie etwas Historisches und soll neu gestaltet werden, sagte Schnell im Gespräch mit der AZ.

Was auf dem Grundstück entstehen soll, da ist sich der Unternehmer noch nicht ganz so sicher. Er könne sich vorstellen, darauf vier Einheiten für das altersgerechte Wohnen zu schaffen. Dass dafür Bedarf besteht, wisse er genau. Zudem wäre es auch denkbar, die Fläche an Eigenheimbauwillige zu verkaufen. Bauplätze seien in der Hansestadt Seehausen nicht da, und das Areal an der Goethestraße bezeichnete der Altmärker als 1-A-Lage. „Es befindet sich mittendrin in der Stadt. Der Bahnhof und die Grundschule sind nur 250 Meter entfernt. Eine Einkaufsmöglichkeit gibt es in 100 Metern Entfernung. Und auch ein Arzt ist nach 100 Metern schnell erreichbar.“ Egal, ob Häuser fürs altersgerechte Wohnen oder Eigenheime: „Es soll eine schöne Ecke werden“, freut sich Dirk Schnell auf die spätere Bebauung.

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