Regionalgruppe Altmark des Landesforstvereins tagte gestern auf Barsberge

„Natura 2000“ im Fokus

Interessiert verfolgten gestern Vormittag Waldbesitzer und Forstleute die informativen Fachvorträge im Saal des Ausflugslokals Forsthaus auf Barsberge. Foto: Westermann

Barsberge. „Natura 2000“ ist ein europäisches Netz von Schutzgebieten. Darin sind Schutzareale zusammengefasst, denen eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Ressourcen zukommt.

„Natura 2000“, die FFH-Gebietsausweisungen und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf Wirtschaftsmaßnahmen waren gestern Themen einer Fachtagung der Regionalgruppe Altmark des Landesforstvereins Sachsen-Anhalt im Ausflugslokal Forsthaus auf Barsberge.

Nicht ohne Grund setzte Regionalgruppenleiter Peter Sültmann diese Thematik auf die Tagesordnung. Diskussionen unter Waldbesitzern und Forstleuten zeigen, dass es bei „Natura 2000“ und FFH unterschiedliche Informationsstände zum Ausweisungsverfahren, zur Managementplanung und deren Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung gibt. Die Tagung sollte dazu beitragen, den Praktikern und Waldbesitzern mehr Sicherheit im Umgang mit dieser Problematik zu geben. Immerhin gebe es in Sachsen-Anhalt 492 000 Hektar Wald, wovon 21 Prozent in Schutzgebieten liegen, hieß es. Die Auswirkungen für die Bewirtschaft seien enorm.

Informative Vorträge wie beispielsweise von Dr. Jens Peterson über den Stand und die Perspektiven von „Natura 2000“ aus Sicht der Fachbehörde für Naturschutz und von Matthias Formella über die Umsetzung von „Natura 2000“ gehörten dazu. Nach dem Mittagessen machten sich die Tagungsteilnehmer zu einer Exkursion in das FFH-Gebiet „Krumker Holz und östlich Drüsedau“ des Stadtwaldes Seehausen auf.

Von Thomas Westermann

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