Geestgottberger feiern Dorffest / Sumo-Kämpfer auf der großen Sportmatte / Tombola mit wertvollen Preisen

Ein Mitmach-Zirkus fasziniert die Kinder

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Ständig belagert war die Manege des Projektzirkus’ Hein aus der Lutherstadt Wittenberg. Dort konnten die Mädchen und Jungen nach Herzenslust selber Akteure sein oder später in das unterhaltsame Programm integriert werden.

Geestgottberg. In eine wahre Fest- und Spielmeile hatte sich das Gelände am Sportplatz in Geestgottberg verwandelt. Eigentlich waren es zwei Höhepunkte, die der Aufmerksamkeit der Vereine des Ortes und der Feuerwehr gewidmet waren.

Besucher beim Geestgottberger Dorffest lieferten sich spannende Kämpfe im Sumo, einer japanischen Kampfsportart.

Zum einen gab es das jährlich stattfindende Dorffest zu feiern, und zum anderen war der Tag gekommen, wo der neue Spielplatz an seine kleinen Nutzer übergeben werden sollte. Doch bevor es diese feierliche Eröffnung gab, warteten auf die vielen Besucher aus der Region und darüber hinaus etliche Möglichkeiten der Entspannung und Beschäftigung. Vorsorglich waren Zelte und Unterstellmöglichkeiten aufgebaut worden, um eventuellem Regen vorzubeugen. Diese Orte waren aber rasch belegt, denn der dort angebotene Kaffee und Kuchen fand schnell seine Abnehmer.

Die Cousinen Selma und Josefine ließen sich nach Vorlagen ihr Outfit verändern, bevor der neue Spielplatz eingeweiht wurde.

Immer vor Augen waren auch die vielen Preise der Tombola. Ins Auge stachen für die Besucher der 50-Zoll-Flachbildfernseher, der Rasenmäher oder die Elektrowerkzeuge. Natürlich war auch an die Wünsche der Kinder gedacht worden. Bis auf den Fernseher, den der Förderverein der „Wirbelwinde“ bezahlte, so der Kassenwart des Fördervereins, Silvio Steller, wurden alle Preise von Privatpersonen gespendet. In der Nähe der Losbude waren auch die Getränkestände mit ihren süffigen Bowlen postiert. Etwas später rollte das Feuerwehrauto, im Schlepptau die Gulaschkanone, auf den Festplatz. Anstelle von Gulasch oder Erbsensuppe waren die Behälter mit einer schmackhaften Soljanka gefüllt, die dann gegen Abend reißend Absatz fand. Aufmerksamkeit fand auch das Zelt und die Manege des Mitmachzirkus’ Hein aus Wittenberg-Lutherstadt. Dort konnten die Kinder nach Herzenslust selber Akteure sein oder später in das gezeigte Programm integriert werden. Zwei Springburgen luden zum ausgiebigen Toben ein. Am späten Nachmittag legte dann der Förderverein Wahrenberg die große Sportmatte aus, auf der die jungen Sumo-Kämpfer sich zu Fall brachten. Gegen 16.30 Uhr wurden dann alle zur Eröffnung des Spielplatzes gerufen.

Von Walter Schaffer

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