Unabhängiger Angelclub Beuster und Umgebung noch nicht vor Auflösung

„So lange Blut in den Adern fließt“

Zwei Männer am Tisch
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Für Wilfried Schnelle (l.) und Hans-Gerhard Schulz ist die Auflösung des Vereins derzeit kein Thema.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Beuster. Die Zukunft des Unabhängigen Angelclubs Beuster und Umgebung ist ungewiss, nachdem Vorsitzender Jens Zacher seine Funktion niedergelegt hat. Nun kamen die Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus des Seehäuser Ortsteils zusammen, um über die künftige Vorgehensweise zu diskutieren, wobei auch eine Auflösung des Vereins nicht ausgeschlossen ist.

Doch so schnell wollen die Petrijünger nicht kapitulieren und ihrem Hobby in der Alten Elbe, dem Pachtgewässer, weiter nachgehen. „So lange noch Blut in unseren Adern fließt, werden wir am Verein festhalten“, bekräftigte ein Angler. Die Amtsgeschäfte führt derzeit Vize-Vorsitzender Wilfried Schnelle. Unterstützung bekommt er von Vorstandsmitglied Hans-Gerhard Schulz und weiteren Mitstreitern. Allerdings möchte derzeit keiner den Vorsitz übernehmen. Übrigens passt der Vereinsname Unabhängiger Angelclub Beuster und Umgebung für die Organisation. Neben Beusteranern sind in dem Verein auch Prignitzer Mitglieder – von Wittenberge bis Putlitz. Stolz sind die Vereinsangehörigen darauf, dass der Club in der Region der erste eigenständige Verein nach der Wende war. Allerdings ist er zahlenmäßig stark dezimiert. Gab es unter Leitung von Oskar Orbe in den 1990er-Jahren weit über 100 Mitglieder, so sind es gegenwärtig nur noch rund 20. Finanziell sei der Verein aber nicht in der Klemme, wie Petrijünger Schulz sagte. „Wir haben noch Geld“, bekräftigt der Beusteraner.

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