Schneider stellt Statistik 2013 für Bereich Seehausen vor

Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte

Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte: Die Chefin der Seehäuser Revierstation, Polizeihauptkommissarin Verena Schneider, stellte die Statistik 2013 für den Bereich Seehausen vor.
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Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte: Die Chefin der Seehäuser Revierstation, Polizeihauptkommissarin Verena Schneider, stellte die Statistik 2013 für den Bereich Seehausen vor.

Seehausen. Zu 457 Unfällen kam es im vergangenen Jahr auf den Straßen innerhalb der Verbandsgemeinde Seehausen.

Das seien 19 mehr als 2012, berichtete die Chefin der Seehäuser Revierstation, Polizeihauptkommissarin Verena Schneider, bei der gestrigen Vorstellung der Unfallstatistik 2013. Beteiligt an den Unfällen waren 618 Verkehrsteilnehmer, ebenfalls 19 mehr als 2012. Trotz der Zunahme der Unfälle kann die Beamtin dem Geschehen etwas Positives abgewinnen, denn die Zahl der Toten und Verletzten sei gesunken. Obwohl es im vergangenen Jahr nur einen Toten (-2)bei Unfällen kam, sei dieser noch zu viel, berichtete Schneider. 431 Unfälle (+31) liefen mit Sachschäden ab, 26 mit Personenschaden (-12). Die Polizistin spricht von vier Schwerverletzten (-8) und 24 Leichtverletzten (-12). Am häufigsten krachte es auf Bundesstraßen (134-mal), gefolgt von Landesstraßen (116), Gemeindestraßen (115) und Kreisstraßen (92). Sämtliche Schwerverletzte sind auf den Bundesstraßen zu verzeichnen. Der Tote, ein 31-jähriger Fahrer, starb im Januar 2013 auf der K 1020 bei Wegenitz. Zu den Hauptunfallursachen gehören nach wie vor Zusammenstöße mit Wild. Dies war 223-mal (+6) der Fall und macht mit 48,8 Prozent fast die Hälfte des Gesamtunfallgeschehens aus. An zweiter Stelle rangiert das Wenden und Rückwärtsfahren mit 34 Unfällen (-2), gefolgt von der Geschwindigkeit mit 23 Unfällen (-7). 19-mal (-3) wurde die Vorfahrt missachtet und steht damit an vierter Stelle. Beim Überholen beziehungsweise Wiedereinordnen verdoppelte sich mit 16 Unfällen die Zahl im Vergleich zum Vorjahr. Sechs Trunkenheitsfahrten (-1) stoppten die Polizeibeamten bei Verkehrskontrollen in 2013. Apropos Verkehrskontrollen: Insgesamt 131,5 Messstunden nahmen die sechs Beamten der Revierstation vor. 351 Fahrzeuge überschritten dabei die zugelassene Höchsgeschwindigkeit. 301 Verwarngelder und 50 Bußgelder wurden ausgesprochen. Auch in diesem Jahr wollen die Polizisten wieder verstärkt die Geschwindigkeit kontrollieren, kündigt Verena Schneider an und macht zudem darauf aufmerksam, dass es ab 1. Mai Änderungen im Bußgeldkatalog geben werde.

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