Gebiet wird neu festgesetzt und vergrößert sich

Mehr Schutz für das kostbare Trinkwasser

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Das Trinkwasserschutzgebiet in und um Seehausen muss aufgrund neuer Bestimmungen angepasst und erweitert werden. Einige Menschen befürchten dadurch zu hohe Auflagen.

Seehausen. Das Trinkwasserschutzgebiet in und um Seehausen muss nach neuen Gesetzen und Bestimmungen angepasst werden, das auch eine Erweiterung um rund zwei Quadratkilometer bedeutet.

Bei einigen Wischestädtern schrillen die Alarmglocken, weil sie Einschnitte und größere bürokratische Auflagen erwarten.

Um Licht ins Dunkel zu bringen hatte Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck Stadt- und Verbandsräte zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Der Verwaltungschef holte sich dafür mit Susanne Ahrens vom Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) und Catherine Tanne-Roloff von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Stendal kompetente Gesprächspartner ins Boot. Hinzu gesellte sich Diplom-Geologe Dr. Frank Wackwitz, der für die Berechnungen und die Planungen verantwortlich zeichnet.

Die Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes betrifft Flächen in den Gemarkungen Seehausen, Losse und Drüsedau. Laut Tanne-Roloff sei davon nicht nur Seehausen betroffen, sondern ganz Sachsen-Anhalt, da die alten Verordnungen noch aus DDR-Zeiten stammen und nicht mehr den Grundlagen der Bundesrepublik entsprechen.

Von Thomas Westermann

Mehr zum Trinkwasserschutzgebiet ist in der Montagsausgabe der Altmark-Zeitung zu lesen.

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