Behrender bezieht Stellung zu Äußerungen des Seehäuser Bürgermeisters zu den Straßenlampen

Mehr Licht für mehr Sicherheit

Mit dem Straßenlicht im Seehäuser Ortsteil Behrend wird sparsam umgegangen. Einwohner Georg Schröder kann beispielsweise nicht verstehen, dass die Bushaltestellen zur Sicherheit der Kinder nicht beleuchtet sind. Foto: Westermann
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Mit dem Straßenlicht im Seehäuser Ortsteil Behrend wird sparsam umgegangen. Einwohner Georg Schröder kann beispielsweise nicht verstehen, dass die Bushaltestellen zur Sicherheit der Kinder nicht beleuchtet sind.

Behrend. „Die Einwohner im Ortsteil Behrend sind gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in den anderen Dörfern klar im Vorteil. Immerhin leuchten dort zehn von insgesamt 15 Straßenlampen“, meint Stadtoberhaupt Detlef Neumann (die AZ berichtete).

Doch mit dieser Aussage können sich verschiedene Einwohner in Behrend ganz und gar nicht anfreunden.

Einer von ihnen ist Georg Schröder, der seinem Unmut gegenüber der AZ Luft macht. Auch wenn zehn Lampen leuchten sollten, seien die auf einer Strecke von rund zwei Kilometer verteilt. Im Gegensatz dazu seien Teile des Ortsteiles Beuster völlig erhellt. Er fordert ganz einfach mehr Licht an besonderen Schwerpunkten. Dazu gehören für ihn die Bushaltestellen. „Schließlich geht es um die Sicherheit unserer Kinder.“ Laut Schröder leuchtet dort keine Lampe. Er nennt auch einen Standort, wo ältere Leute wohnen, die ohne Straßenlicht auskommen müssen und die sich dadurch nicht gerade sicher fühlen. Irritiert gibt sich der Behrender angesichts der Tatsache, dass am Glascontainer das Licht an ist. „Was soll das?“, fragt er. Schröder kann zwar nachvollziehen, dass die Hansestadt sparen muss, wünscht sich aber dennoch Korrekturen in seinem Ortsteil. Seiner Meinung wurde das Dorf schon zu DDR-Zeiten von der Kernstadt vernachlässigt. Besserung trat ein, als der damalige und vor fünf Jahren verstorbene Bürgermeister Ewald Duffe nach Behrend gezogen sei und sich um den Ort mehr kümmerte.

Von Thomas Westermann

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