Verordnung für Aland-Gemeinde soll beschlossen werden / Umrüstung der Straßenlampen geplant

Mehr Baumschutz und LED-Licht

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Bürgermeister Hans Hildebrandt und die Verantwortlichen der Gemeinde Aland setzen auf eine ordentliche Baumpflege in den Dörfern. In dieser Woche war Gemeindearbeiter Jörn Schaarschmidt mit neuer Technik in Krüden im Einsatz.

Aland. Die Verantwortlichen in der Gemeinde Aland wollen dem Umweltfrevel Einhalt gebieten und noch in diesem Jahr eine Baumschutzordnung erlassen. Hintergrund sei, dass immer mehr Bäume „einfach so abgeholzt werden“, sagt Bürgermeister Hans Hildebrandt im AZ-Gespräch.

Dabei fallen auch besonders ortsbildprägende Bäume in den Dörfern der Kettensäge zum Opfer. 

Als Beispiel nannte er Eichen in Wanzer. Zwar gebe es Personen, die einen entsprechenden Antrag zur Fällung stellen, es gäbe aber auch viele, die „die Bäume einfach so herunternehmen“. Der Verbandsgemeinde werde der Auftrag erteilt, einen Entwurf für die Baumschutzordnung zu erstellen, die im ersten Halbjahr 2017 vom Aland-Gemeinderat beschlossen werden soll. Hinsichtlich der Baumpflege in der Gemeinde legt der Bürgermeister großen Wert. Verschiedene Aktionen gingen in den vergangenen Wochen und Monaten in den Orten über die Bühne. Auch in dieser Woche war Gemeindearbeiter Jörn Schaarschmidt mit jüngst erworbener Technik im Einsatz. Mit Schere und Schredder gehe die Baumpflege in allen Dörfern voran, macht der Krüdener Kommunalpolitiker deutlich.

Der 70-jährige Bürgermeister kündigte zudem an, dass in der Gemeinde Aland doch noch die schrittweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED erfolge. Ursprünglich sollte dies aus Mitteln des Stark-V-Förderprogramms geschehen, doch lagen die Hürden zu hoch. Die Kommune gab wie die anderen Mitgliedsgemeinden die finanziellen Mittel an die Verbandsgemeinde Seehausen zurück, die davon einen Kita-Neubau in der Wischestadt umsetzen will (die AZ berichtete). Mit Hilfe von Fachleuten wollen die kommunalen Verantwortlichen der Gemeinde Aland einen Ablaufplan erarbeiten. „Zuerst sollen die Lampen umgerüstet werden, bei denen eine Reparatur erforderlich ist“, so Hildebrandt. Circa 20 000 Euro sollen eingesetzt werden. Er und seine Mitstreiter verfolgen das Ziel, Energie sowie Geld zu sparen. Und: „Vielleicht können die Lampen dann länger leuchten, bisher sind sie um 22 Uhr aus.“

Von Thomas Westermann

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