Graepel-Lenker Dr. Carl-Ulrich Bauer bietet Seminare für Gymnasiasten an

Fit machen für Wirtschaft

Graepel-Geschäftsführer Dr. Carl-Ulrich Bauer (v.l.) zeigt Osterburgs Gymnasiumsleiterin Elke Hein und den Teilnehmerinnen des Wirtschaftsseminars einige Produkte, die in Seehausen produziert werden und weltweiten Absatz finden.
+
Graepel-Geschäftsführer Dr. Carl-Ulrich Bauer (v.l.) zeigt Osterburgs Gymnasiumsleiterin Elke Hein und den Teilnehmerinnen des Wirtschaftsseminars einige Produkte, die in Seehausen produziert werden und weltweiten Absatz finden.

Seehausen/Osterburg. Dr. Carl-Ulrich Bauer ist ein Mann der Tat. Er ist nicht nur erfolgreicher Geschäftsführer des Seehäuser Unternehmens Graepel, sondern möchte auch Schülerinnen und Schüler des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums für Wirtschaft begeistern.

Seit sieben Jahren bietet der Firmenlenker deshalb entsprechende Seminare an.

Ab der zehnten Klasse können Gymnasiasten ihr Interesse dafür bei Lehrerin Astrid Johannes bekunden, die die Koordination übernimmt. Ein Seminar umfasst zehn bis zwölf Veranstaltungen zu je einer Stunde in den Räumlichkeiten der wischestädtischen Gemeinschaftsschule. Die letzte ist dann auf dem Betriebsgelände mit Führung durch das Unternehmen.

Dr. Bauer vermittelt in den Seminaren Grundlagen der Wirtschaft. Wie entstehen die Preise? Wie ist ein Unternehmen strukturiert? Wie werden Verträge gestaltet? Diese und weitere Fragen versucht der Geschäftsführer zu beantworten und bedauert, dass an der Schule das Thema Wirtschaft nicht auf dem Lehrplan stehe.

In dieser Woche endete wieder ein Seminar. Astrid Johannes und Gymnasiumsleiterin Elke Hein sowie die Teilnehmerinnen bedankten sich bei Dr. Bauer für die Vermittlung seines Wissens. Hein sagte, dass die Veranstaltungen für Schule und Unternehmen gleichermaßen gewinnbringend seien und ein Spiegelbild der erfolgreichen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungsstätte darstellen und fügt hinzu: „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie es nicht nur verstehen ‘Sicherheit unter den Füßen aus Metall zu produzieren’ – wie es auf Ihrer Internetseite heißt, sondern auch unsere Schülerinnen und Schüler fit zu machen für den Umgang mit marktwirtschaftlichen Fragen.“ Ein Dank der Leiterin ging auch an Astrid Johannes, die es verstehe, die Interessen der Jugendlichen in eine zukunftsweisende Richtung zu lenken.

Von Thomas Westermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare