Zehnter und letzter Bauabschnitt am Beusteraner Gotteshaus hat begonnen

St. Nikolaus auf der Zielgeraden

St.-Nikolaus-Kirche in Beuster
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Seit 20 Jahren wird die St.-Nikolaus-Kirche saniert. Nun ist der letzte Bauabschnitt an der Reihe.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Beuster. Seit 20 Jahren laufen Sanierungsarbeiten an und in der St.-Nikolaus-Kirche in Beuster. Nun steht der zehnte und letzte Bauabschnitt mit der Fußbodengestaltung an, der bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein muss. Für die gegenwärtigen restauratorischen Maurerarbeiten am Lettner, auch Chorschranke genannt, zeichnet Helfried Weidner aus Halle verantwortlich.

Für den Fördervereinsvorsitzenden des Gotteshauses, Dr. Volker Stephan, ist „der Lettner ein Schatz“. Architekt und Diplom-Ingenieur Tobias Spillner erarbeitete im Vorfeld drei Varianten. Die erste beinhaltete einen verkürzten Chorraum, die zweite eine Teilüberbauung der Chorschrankenreste und die dritte das Wiederherstellen der Chorschrankenreste. Kirchengemeinde und Förderverein favorisierten den dritten Vorschlag, der nun umgesetzt wird. Dabei werden die Reste der Chorschranke restauriert. Es erfolgt ein Teilaustausch beschädigter Ziegel sowie die Ergänzung einer Ziegelrollschicht als Stufe. Die Reste werden wieder nutzbar, sprich begehbar, und in den neuen Bodenbelag eingebunden. Zudem entstehen zwei Steigungen in den Chorraum. Das Bodenniveau verbleibt auf Höhe des derzeitigen Holzbodens. Zudem wird der Verlauf der romanischen Chorschranke durch Materialwechsel im Bodenbelag gekennzeichnet. Dafür finden Klosterformat-Ziegel Verwendung. Gefördert wird das Projekt über das Leader-Programm zu 90 Prozent. Die restlichen zehn Prozent sind Eigenmittel.

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