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Mit Volldampf in die Saison

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Von: Thomas Westermann

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Männer im Seehäuser Waldbad
Freuen sich auf den Saisonstart 2022 im Seehäuser Waldbad (v.r.): Frank Möller, Detlef Neumann, Ronny Arendt, Heiko Rabbel und Christian Maasch. Am kommenden Sonntag, 29. Mai, wird in der Freizeitstätte angebadet. © Westermann

Seehausen. „Vor der Saison ist nach der Saison“, sagt Lutz Lange von der Wittenberger Bäder GmbH und freut sich dabei auf die Saisoneröffnung im Seehäuser Waldbad, die am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit dem Anbaden startet. Lange mit seinem Team betreibt die beliebte Freizeitstätte im wischestädtischen Schillerhain seit 2008.

Am Montagvormittag machte sich der Prignitzer vor Ort ein Bild. Mit dabei waren Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann, Betriebsleiter Frank Möller, der Geschäftsführer der Wittenberger Bäder GmbH, Christian Maasch, Schwimmmeister Ronny Arendt und Heiko Rabbel, der an der Kasse im Waldbad sitzt und die Eintrittskarten verkauft. Lange betreibt verschiedene Bäder deutschlandweit und hat dafür 21 Schwimmmeister und 32 Rettungsschwimmer. Für ihn habe das Waldbad einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt setzt er auf den Schwimmunterricht, der „von enormer Bedeutung ist“. Der Unternehmer kündigte schon mal an, dass 50 Kinder der Osterburger Grundschule für eine Woche im Waldbad Schwimmunterricht erhalten. In der Landessportschule der Biesestadt seien keine freien Kapazitäten mehr vorhanden.

Froh über den Betreiber ist Stadtoberhaupt Neumann, der kein Geheimnis daraus macht, dass diese Aufgabe die Kommune nicht allein stemmen könne. „Durch die Arbeit der Wittenberger haben wir einen reibungslosen Ablauf.“ Allerdings bereitet ihm Sorgen, dass ein Antrag auf Fördermittel für die Sanierung der Filteranlage vom Landesverwaltungsamt abgelehnt worden sei. Für Dr. Walter Fiedler, Vorsitzender des Fördervereins für das Waldbad, eine überhaupt nicht zufriedenstellende Tatsache. „Die Anlage ist über 50 Jahre alt und unsere Hauptsorge. Wenn die Technik ausfällt, müssen wir das Bad dichtmachen.“

Bevor am Sonntag die Freizeitstätte öffnet, gab es am Freitag noch einen Arbeitseinsatz. Es wurden unter anderem Mobiliar und der Sprungturm aufgestellt. Wolfgang Hennigs und Thomas Korte malten auf dem Beckenrad zudem die Wassertiefen. Rund 30 Personen waren beim Einsatz dabei.

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