100 Mädchen und Jungen aus der nördlichen Altmark erhalten ihre Jugendweihe

„Lernt, lacht, liebt und lebt!“

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Festrednerin Elke Hein überreicht die Urkunden.

Seehausen. Den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter feierten am Sonnabend in Seehausen insgesamt 100 Mädchen und Jungen.

Vertreten waren junge Leute der Sekundarschulen Arendsee und Osterburg, der Gemeinschaftsschule Seehausen sowie der vier achten Klassen des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums. Unter der Mitwirkung des Landesverbandes der Interessenvereinigung Jugendweihe, vertreten von Silke Markgraf, wurde zwei aufeinanderfolgende Feierstunden organisiert. Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde waren nicht minder berührt.

Ein besonderer Tag für alle. Insgesamt 100 Schüler haben in zwei Durchgängen in Seehausen ihre Jugendweihe erhalten.

Elke Hein, Leiterin des Gymnasiums, sagte in der Wischlandhalle: „Zweifellos ist dieser Schritt zum Erwachsenwerden etwas Besonderes und Einmaliges, aber es ändert sich nichts von heute auf morgen. Es ist ein langer Prozess.“ Ratschläge der Eltern sollten auch weiterhin befolgt werden. Selbige sollten allerdings auch lernen, langsam loszulassen. „Ihr werdet eure Entscheidungen treffen. Mal gute, mal schlechte“, meinte Hein an die Adresse der Geehrten, die jeweils eine Urkunde, Blumen und ein Buch überreicht bekamen. Zum Schluss verwies die Lehrerin noch auf die vier „l“ hin: „Lernt, lacht, liebt und lebt!“

„Stage Fever“ begeistert mit mehreren Tanzeinlagen.

Umrahmt wurden die Festveranstaltungen von der Stendaler Coverband „Tick2loud“. Die Gruppe um Frontfrau Lea Charlott Hoffmann sangen Songs wie Xavier Naidoos „Dieser Weg“ oder Mark Forsters „Wir sind groß.“ Dafür erhielten die jungen Musiker in der Wischestadt reichlich Applaus. Ebenso „Stage Fever“, die mit ihren beeindruckende Tanzeinlagen für beste Stimmung sorgten. Locker durch das Programm moderierten Jaqueline Wald und Denise Meyer. Im Anschluss an den offiziellen Teil und den Gratulationen gab es noch das eine oder andere Foto, bevor es dann mit der Familie und Freunden an diesem prägenden Tag zum Feiern im privaten Kreis ging.

Von Stephan Metzker

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