Ein Lebendbauwerk für „Waldwichtel“

Landschaftsarchitekt Norbert Krebber kreierte mit den Kindern der Krüdener Tagesstätte „Waldwichtel“ ein Lebendbauwerk aus Weiden. Die Mädchen und Jungen hatten viel Spaß. Foto: Westermann

Krüden. Der Spielplatz auf dem Gelände der Krüdener Kindertagesstätte „Waldwichtel“ wird ökologisch auf Vordermann gebracht. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde ein entsprechendes Gestaltungskonzept entwickelt. Mit ins Boot holte sich die Kita den Landschaftsarchitekten und Umweltbildner Norbert Krebber vom Elbehof in Wahrenberg. Wie auch anderenorts setzt er in Krüden sein Projekt „Zukunftsbäume“ um. Auftakt war am Montag mit der Schaffung eines Lebendbauwerkes aus Weiden. Die vorbereitenden Arbeiten dazu leisteten die Eltern, deren Kinder die Einrichtung besuchen, am Wochenende. So wurden unter anderem die Pflanzgräben gezogen.

Vorgestern rückte Norbert Krebber mit den in Wahrenberg vorgezogenen Weiden in die Tagesstätte an, um diese gemeinsam mit den Mädchen und Jungen sowie einigen Erzieherinnen zu pflanzen. Dabei übernahm jedes Kind für einen der Bäume die Patenschaft. Das bedeutet, sich für die Pflege einzusetzen. So bekam jede Weide ein Schild, auf dem der Name des Paten verzeichnet war. Die Weiden brachten Krebber und Co. so ins Erdreich, dass ein Tunnel entsteht, der Versteckräume schaffen soll.

Mit der Pflanzaktion soll ein Beitrag für die kindgerechte Umwelterziehung erzielt werden. In Krüden startete der Landschaftsarchitekt und Umweltbildner das erste Projekt „Zukunftsbäume“ in einer Kita von insgesamt zehn weiteren. Ferner beteiligen sich daran auch Grundschulen und verschiedene Vereine.

Von Thomas Westermann

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