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Kunst im Krankenhaus

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Kunstlehrerin Elke Preis (l.) bereitete gestern mit Schülerinnen die neue Ausstellung im Eingangsbereich des Seehäuser Diakoniekrankenhauses vor. Dazu gehörte auch die Auswahl und Platzierung der Bilder. Bis zum Januar sind die Werke zu sehen. Foto: Westermann

Seehausen. Kunst im Eingangsbereich des Seehäuser Diakoniekrankenhauses gibt es seit mittlerweile zwölf Jahren. Einst zeichneten dafür die Gymnasiasten des wischestädtischen Winckelmann-Gymnasiums verantwortlich.

Nach der Schließung der Bildungsstätte führen die Schülerinnen und Schüler des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums um Kunstlehrerin Elke Preis diese Tradition weiter. Die Geschäftsführung der medizinischen Einrichtung und die Patienten sind voll des Lobes darüber, werden doch die sonst so kahlen Wände mit schönen Farbtupfern geschmückt.

Die nunmehr 16. Kunstausstellung ist seit gestern zu sehen. Früh am Morgen waren mehrere Mädchen und Elke Preis mit dem Aufbau beschäftigt. Zu sehen sind Arbeiten der Klassenstufen fünf bis elf, wobei alle Techniken vertreten sind. Neben Grafik, Malerei und Collagen sind auch plastische Arbeiten aus Ton anzuschauen. Speziell der Kunstkurs der neunten Klasse präsentiert fantastische Architektur. Figürliche Kleinplastiken kreierte der Kunstkurs der elften Klasse. Auffällig sind für denn Betrachter die vielen Experimente innerhalb der Bildgestaltung – und dies geschah nicht grundlos. „Wir legen Wert auf die Gestaltung von spannenden Bildern“, sagte Elke Preis.

Als positiv bezeichnete die Kunstlehrerin die Tatsache, dass die neue Ausstellung anlässlich der Projektwoche am Gymnasium im Krankenhaus aufgebaut werden konnte. So stehen die Schülerinnen hilfreich zur Seite. Zu sehen sind die Werke bis Januar, dann folgt die nächste Exposition.

Von Thomas Westermann

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