Generationen unter einem Dach

Kossebauer Kita-Förderverein hat mit Objekt Kastanienallee 66 viel vor

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Der Kossebauer Kita-Förderverein möchte dieses Objekt wieder auf Vordermann bringen.

Kossebau – Der Förderverein für die Kossebauer Kindertagesstätte „Wichtelhausen“ hat Großes vor. Auf der schräg gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich ein seit Jahren leer stehendes Haus mit einem 4.800-Quadratmeter-Grundstück.

In dieser Woche stimmte der Gemeinderat Altmärkische Höhe um Bürgermeister Bernd Prange einem Nutzungs- und Überlassungsvertrag zu. Gert Reckling, amtierender Vereinsvorsitzender und ehemaliger Kossebauer Bürgermeister, hat konkrete Vorstellungen.

Das Objekt Kastanienallee 66 biete eine hervorragende Perspektive zur Erweiterung des Angebotes für die Kita – besonders im Außenbereich, aber auch in der gemeinschaftlichen Nutzung der neben der vier bis fünf Wohnungen zu schaffenden Gemeinschaftseinrichtung innerhalb des Gebäudes.

Unter dem Begriff Generationenhaus und dem Motto Belebung des ländlichen Raums wolle gerade der Verein Angebote an alle Interessenten mit den vielfältigsten Motivationen machen. Es gehe um bezahlbaren Wohnraum für Singles, junge Familien, Senioren und auch Menschen, die in das Dorfleben schnuppern wollen, bevor sie sich eventuell entscheiden, ein Leerstandsobjekt zu übernehmen. Eine gewünschte Betreuung und Versorgung werde dann über den Förderverein abgesichert beziehungsweise organisiert.

Über das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ werde der Verein in absehbarer Zeit einen Zuwendungsbescheid zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das Projekt erhalten, sagte Gert Reckling gegenüber der AZ. Der Startschuss für das ehrgeizige Umbauvorhaben könnte noch in diesem Jahr fallen, der Abschluss aller Arbeiten werde hingegen Jahre dauern, meint der amtierende Vereinsvorsitzende. Profitieren soll bei allen angedachten Maßnahmen in erster Linie die Tagesstätte.

So sollen für die Umweltbildung der Kinder beispielsweise heimische Laubbäume gepflanzt und auf dem Dachboden ein Fledermausquartier eingerichtet werden, kündigt der Kossebauer an.

VON THOMAS WESTERMANN

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