1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Seehausen

Zwei Gemeinden Hand in Hand

Erstellt:

Von: Thomas Westermann

Kommentare

Dröseder Weg in Aulosen
Die Gemeinden Aland und Zehrental wollen diesen landwirtschaftlichen Weg, der auch gern von Autofahrern als Abkürzung genutzt wird, auf Vordermann bringen. Voraussetzung dafür ist Fördergeld. © Westermann

Aulosen/Drösede. Beim ländlichen Wegebau zwischen Aulosen und Drösede ziehen die Gemeinden Aland und Zehrental an einem Strang. Beide Räte votierten für die Neugestaltung der Strecke – Voraussetzung dafür ist jedoch Fördergeld.

Entsprechende Eigenmittel haben die Kommunen in ihrem Haushalt eingestellt. Die Förderung beträgt für finanzschwache Kommunen – zu diesen zählen die Gemeinden Aland und Zehrental – 90 Prozent. Die verbleibenden zehn Prozent sind Eigenmittel. Die Gesamtkosten, bestehend aus den Baukosten und den Planungskosten, betragen laut vorläufiger Kostenschätzung über 640 000 Euro. Davon können für das Gesamtprojekt mehr als 576 000 Euro als Fördermittel beantragt werden, sodass von den Gemeinden Aland und Zehrental ein Eigenmittelanteil von insgesamt etwas über 64 000 aufgebracht werden müssen. Im Bereich der Gemeinde Zehrental befindet sich zudem ein Durchlass, der im Zuge des Wegebaus erneuert wird. Der Eigenmittelanteil für diesen Durchlass beträgt laut einer von Wirtschaftsförderin Lisa Weigelt erstellten Beschlussvorlage 1531,98 Euro. Die weiteren Kosten werden entsprechend des Wegeanteils, also 85 Prozent Gemeinde Aland und 15 Prozent Gemeinde Zehrental, aufgeteilt. Die Gemeinde Aland muss Eigenmittel in Höhe von über 53 000 Euro aufbringen.

Die Spurbahnen aus DDR-Zeiten haben über die Jahrzehnte arg gelitten. Deshalb mache sich eine Erneuerung erforderlich, sagte Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt gegenüber der AZ. Doch jetzt müsse erst mal abgewartet werden, ob für die etwa drei Kilometer lange Strecke Fördergeld fließt, fügt der 75-jährige Kommunalpolitiker aus Krüden hinzu.

Auch interessant

Kommentare