Bürgermeister will sich zum Thema auf Verbandsgemeinderatssitzung äußern

Kommunalpolitik blickt in Seehausen auf Katzen

Katzen könnten davon profitieren, wenn die Verbandsgemeinde einem Tierschutzverein beitritt.
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Katzen könnten davon profitieren, wenn die Verbandsgemeinde einem Tierschutzverein beitritt.

Seehausen – Die Kommunalpolitik in Seehausen hat die vielen wild umherstreunenden Katzen im Blick – oder besser gesagt, sie sollen erst in den Fokus rücken.

Auf der nächsten Sitzung des Seehäuser Verbandsgemeinderates in der nächsten Woche will Bürgermeister Rüdiger Kloth (Freie Wähler) zu der Thematik Stellung beziehen. Im Vorfeld möchte er sich dazu noch nicht äußern, sagte der Verwaltungschef auf AZ-Anfrage. Nur so viel: „Ich werde auf der Sitzung Rede und Antwort stehen. Letztlich muss der Verbandsgemeinderat eine Entscheidung fällen, wie weiter verfahren werde soll. Es geht dabei auch um Geld.“

Susanne Bohlander (v.r.) und Kathrin Baier unterstützen Margot Schulze bei der Betreuung der streunenden Katzen in der Hansestadt Seehausen.

Susanne Bohlander und Kathrin Baier von der Fraktion (Grüne/Linke) im Seehäuser Stadtrat würden sich wünschen, dass die Verbandsgemeinde Mitglied in einem altmärkischen Tierschutzverein wird. Nur dann könnte Fördergeld für die Kastration beziehungsweise Sterilisation im Seehäuser Stadtgebiet fließen. Bisher hat die Verbandsgemeinde einen Vertrag mit einer Einrichtung in der Prignitz und nicht mehr in Stendal. Kloths Vorgänger Dr. Robert Reck hatte sich damals für Wittenberge entschieden, weil das dortige Tierheim kostengünstiger war und auch der Anfahrtsweg kürzer ist.

Seit vielen Jahren kümmert sich Margot Schulze um die frei lebenden Katzen in der Wischestadt. Sie kauft Futter für die Samtpfoten und bezahlt auch die Kosten für Sterilisation und Kastration – alles aus eigener Tasche. VON THOMAS WESTERMANN

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