Krankenhauschefin Maria Theis blickt auf 2018 zurück und schaut auf 2019

Knapp 14.000 Patienten behandelt: Tag der offenen Tür im Seehäuser Krankenhaus

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Der Tag der offenen Tür im und am Krankenhaus 2018 war erfolgreich. Ob es eine Neuauflage 2020 gibt, ist aber noch fraglich.

Seehausen – Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr im Seehäuser Agaplesion-Diakoniekrankenhaus. Geschäftsführerin Maria Theis blickte gestern auf 2018 zurück und schaute zudem auf 2019.

Knapp 14.000 Patienten wurden im vergangenen Jahr behandelt – zirka 8.800 ambulant und über 5.000 stationär. Die Geschäftsführerin sprach von einem „positiven Jahresergebnis“. Großen Anteil daran hat die Belegschaft, die an Kosteneinsparungen arbeitet und dementsprechend die Arbeitsläufe gestaltet.

Hamburgerin Theis macht jedoch deutlich, dass den Patienten nichts vorenthalten werde. „Sie bekommen, was sie brauchen.“ Seit Sommer 2018 gebe es in der Klinik nun vier Anästhesisten statt vorher drei. Positiv bewertet sie auch den Zugang eines weiteren Oberarztes für die Chirurgie.

Alexandros Karamanlidis sei ein hervorragender Operateur. Dank seiner Fähigkeiten könne das Krankenhaus zukünftig neue Leistungen anbieten. Den Tag der offenen Tür, der alle zwei Jahre angeboten wird, schätzte die Geschäftsführerin als gelungen an. Allerdings räumte sie ein, dass Klinik-Mitarbeiter von der starren Zeitschiene abweichen möchten und stattdessen lieber Aktionen zu verschiedenen Themen im Eingangsbereich organisieren möchten.

Ob es 2020 einen weiteren Tag der offenen Tür gibt, sei noch fraglich. Das Krankenhaus investierte 2018 in viele medizinische Geräte. Dazu gehören zwei Ultraschallgeräte im Wertumfang von rund 150.000 Euro. Auf Anregung einer Angehörigen eines Patienten wurde ein barrierefreier Zugang zum Krankenhausgarten geschaffen, der noch auf seine offizielle Einweihung wartet.

Anlässlich des heißen Sommers 2018 sollen in diesem Jahr im dritten Stock Außenjalousien angebracht werden. Ferner sind Kühlgeräte für die Pflegestützpunkte vorgesehen, um für das nächste warme Wetter gewappnet zu sein. Ein großes Thema wird laut Theis in diesem Jahr der weitere Ausbau der elektronischen Patientenakte sein. Mit geschätzten 250.000 Euro seien die Kosten enorm, so die Geschäftsführerin. „Das tut richtig weh.“

VON THOMAS WESTERMANN

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