Brückenbau über den Schulsee für einen sichereren Elberadweg ist voraussichtlich passé

Kloth: „Es wäre ein teurer Spaß“

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Mit dem Brückenbau über den Schulsee wird es wohl nichts werden, dafür aber mit der Radlerfähre.

Aulosen. Der gefährliche Teil des Elberadweges entlang der Straße zwischen Aulosen und Wanzer soll entschärft werden. Möglich ist die Errichtung einer Brücke über den Schulsee über ein Landesförderprogramm zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur.

Diesbezüglich gab es Ende Januar einen Vor-Ort-Termin mit Landkreis- und Verbandsgemeindevertretern sowie Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt. Es sollten Möglichkeiten der Umsetzung geprüft werden.

Doch nachdem Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth über das Bauamt die Kosten ermitteln ließ, trat bei ihm knapp drei Monate später Ernüchterung ein. Laut Schätzungen wären rund 900 000 Euro bei einer zehnprozentigen Förderung für den Brückenbau einschließlich der Zuwegungen fällig. Summa summarum müssten die Verbandsgemeinde oder die Gemeinde Aland 90 000 Euro aufbringen. „Es wäre ein teurer Spaß“, meint der Verwaltungschef gegenüber der AZ und fügt hinzu: „Angesichts der hohen Kosten, brauchen wir darüber nicht weiter zu sprechen.“

Leichter umsetzbar ist hingegen die Radlerfähre über den Schulsee, ein Projekt, das Kloth schon lange vor seiner Wahl als Verbandsgemeindebürgermeister im vergangenen Jahr angeschoben hat. Zwar noch nicht zu Beginn der Radlersaison, aber auf alle Fälle 2017 soll das Gefährt in Betrieb gehen. „In nächster Zeit müssen am Ponton noch Reparaturen erfolgen.“

Von Thomas Westermann

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