Kloth: „Problem nicht im Griff“

Immer wieder illegale Müllentsorgungen in der Verbandsgemeinde Seehausen

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Mehrere Plastiksäcke mit Müll liegen derzeit am Weg zwischen Geestgottberg und Wahrenberg.

Seehausen. Die illegale Müllentsorgung in der Verbandsgemeinde Seehausen wird nicht weniger. Immer wieder werden Plastiksäcke mit Inhalt, Kühlschränke, Fernsehgeräte und andere Dinge kurzerhand in die Landschaft hineingeschmissen.

Besondere Schwerpunkte seien der Bereich zwischen Geestgottberg und Wahrenberg sowie in verschiedenen Wischeorten, weiß Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth. „Im Griff bekommen wir das Problem nicht“, sagte er gestern im AZ-Gespräch. „Leider, dass es immer wieder uneinsichtige Zeitgenossen gibt, die sich auf dieser Art ihres Müllproblems entledigen.“ Die Verbandsgemeinde gibt nach dem Bekanntwerden des Umweltfrevels diesen an den Landkreis Stendal weiter, der mit der Entsorgung des Mülls ein Unternehmen beauftragt. Finanziert werde dies über die Müllgebühren. „Die Bürger brauchen sich nicht zu wundern, wenn diese Gebühren konstant bleiben oder gar steigen statt sich zu verringern“, meint der Verwaltungschef angesichts der anfallenden Kosten für die Beseitigung.

Und der Aulosener weiß, dass längst nicht alle „wilden Müllkippen“ entdeckt sind. In diesem Zusammenhang appellierte er bei der jüngsten Kinder- und Jugendkonferenz im Seehäuser Ratssaal an den Nachwuchs. „Ihr habt alle ein Handy. Wenn ihr Müll in der Landschaft seht, fotografiert diesen und meldet ihn dem Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Seehausen.“

Von Thomas Westermann

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