Jahreshauptversammlung bei den Lichterfelder Brandbekämpfern / Personelle Wechsel in der Führungsspitze

Klinghammer wird neuer Vize-Wehrchef

Herbert Kieckhäfer (M.) bedankte sich bei Jens-Uwe Schneider (r.) und Benjamin Fehlandt für die geleistete Arbeit.

Lichterfelde. Es gab Zeiten, da lag die Freiwillige Feuerwehr Lichterfelde mächtig am Boden. Doch dies ist seit zehn Jahren vorbei. Vor einem Jahrzehnt trat Herbert Kieckhäfer als Wehrleiter an.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jens-Uwe Schneider baute er eine schlagkräftige Truppe auf.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Kieckhäfer auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus, als er auf 2013 blickte und auch auf dieses Jahr schaute. Derzeit hat die Wehr 22 aktive Kameradinnen und Kameraden, sechs Lichterfelder gehören der Alters- und Ehrenabteilung an, und sechs Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr. Den Ausbildungsstand in der Wehr bezeichnete Kieckhäfer als gut. 2013 wurden unter anderem die Lehrgänge für Motorkettensägeführer, Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker und Jugendwart beziehungsweise Jugendwartin mit Erfolg besucht. Von Einsätzen blieben die Wischedörfler verschont. Allerdings waren sie beim Junihochwasser in Bereitschaft, um im Falle eines Falles den Brandschutz abzusichern. Der Wehrleiter und viele seiner Mitstreiter waren damit nicht so richtig zufrieden. Sie hätten lieber aktiv beim Hochwassereinsatz mitgewirkt. Gestählt, wie die Lichterfelder Feuerwehrleute sind, belegten sie beim Verbandsgemeindeausscheid in Bretsch den ersten Platz beim Löschangriff der Männer.

In diesem Jahr setzt der Wehrleiter auf weitere Ausbildung. So werden Feuerwehrangehörige zu den Lehrgängen für Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker, Gerätewart und Maschinist angemeldet. Auch kritische Worte hatte Herbert Kieckhäfer auf der Versammlung parat. Die Decke im Gerätehaus sei schadhaft und müsse repariert werden. Auch eine Heizung werde gebraucht. In letzterer Angelegenheit schrieb er schon im vergangenen Jahr Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck an und bat um einen Vor-Ort-Termin. Eine Antwort blieb bislang aus, zeigte sich der Wehrleiter enttäuscht.

Personelle Veränderungen gab es auf der Versammlung ebenfalls. Jugendwart Benjamin Fehlandt, der aus beruflichen Gründen die Funktion nicht mehr ausüben kann, wurde durch Susanne Falke abgelöst. Kieckhäfer dankte Fehlandt für die geleistete Arbeit seit Gründung der Jugendfeuerwehr. Ebenfalls aus beruflichen Gründen trat Vize-Wehrleiter Jens-Uwe Schneider zurück, der das Amt zehn Jahre inne hatte. Lobende Worte für seine stete Einsatzbereitschaft gab es auch für ihn. Die Nachfolge wird Friedrich-Wilhelm Klinghammer antreten, der die dafür notwendigen Lehrgänge in den vergangenen Jahren schon erfolgreich abgeschlossen hat. Er wird auf der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates in das Amt berufen.

Da einige Lichterfelder Feuerwehrangehörige die Schulbank gedrückt und sich erfolgreich qualifiziert haben, konnte Herbert Kieckhäfer am Freitag Beförderungen vornehmen. Feuerwehrmann beziehungsweise -frau dürfen sich nun Susanne Falke, Martin Durdel und Ole Kieckhäfer nennen. Oberfeuerwehrfrau ist fortan Josephine Harzer. Zum Löschmeister wurde der künftige Vize-Wehrchef Friedrich-Wilhelm Klinghammer befördert.

Von Thomas Westermann

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