Gerüchte über mögliche Schließung von „Wichtelhausen“

Klare Aussage: Kitas erhalten

Viel wird in der Kita „Wichtelhausen“ für die frühkindliche Bildung getan – wie hier bei einem Pflanzprojekt. Foto: Westermann

Kossebau. Die Kossebauer Kindertagesstätte „Wichtelhausen“ ist eine Vorzeigestätte. Emsig sind die Erzieherinnen um Einrichtungsleiterin Kornelia Krüger bemüht, in Form von Projekten frühkindliche Bildung umzusetzen.

Diesbezüglich drückten die Frauen schon häufig die Schulbank. Aktuelle Projekte beschäftigen sich derzeit mit Wind und mit dem Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. Bei letzterem half dieser Tage Holger Teege, der Vater eines Kindes, das die Einrichtung besucht.

Doch zunehmend kursieren Gerüchte über eine mögliche Schließung von „Wichtelhausen“. Eltern sollen sich bereits in Einrichtungen in Arendsee und Kleinau über die Unterbringung ihrer Sprösslinge erkundigt haben. Derartige Gerüchte wecken das Ungemach von Bürgermeister Bernd Prange, seiner Stellvertreterin Bärbel Böhning und bei Frank Wiese, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Lückstedt und damit größter Arbeitgeber auf der altmärkischen Höhe. Das kampfbereite Dreiergestirn machte deutlich, dass der Gemeinderat sich ganz klar positioniert habe, die Einrichtungen sowohl in Kossebau als auch Bretsch zu erhalten. Zumal die Kita „Wichtelhausen“ gut ausgelastet sei. Die Drei wissen: „Wenn einmal eine Einrichtung geschlossen ist, wird diese nie wieder geöffnet.“ Einen ganz klaren Appell richten sie an alle Eltern auf der Höhe, doch ihre Kinder in den Einrichtungen in Kossebau oder Bretsch anzumelden. Keinesfalls sollte in Orten außerhalb der Verbandsgemeinde Seehausen nach einem Kitaplatz gesucht werden.

Von Thomas Westermann

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