Große Mehrheit der Seehäuser Stadträte votiert gegen Wische-Schutzgebiet

Klare Absage an das LSG

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Angehörige der „Pro-LSG“-Initiative demonstrierten vor der Stadtratssitzung am Seehäuser Rathaus für ein Landschaftsschutzgebiet „Altmärkische Wische“ und sprachen sich gegen Windkrafträder und Massentierhaltung aus.

Seehausen. Die Seehäuser Stadträte lehnen ein Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Altmärkische Wische“ ab. Deutlich fiel das Ergebnis auf der jüngsten Zusammenkunft der Abgeordneten am Donnerstagabend aus.

Sechs Volksvertreter votierten für den Wischeschutz, 14 Räte dagegen.

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Auch die Demonstration der „Pro-LSG“-Initiative gegen Windkrafträder und Massentierhaltung im Vorfeld der Sitzung vor dem wischestädtischen Rathaus konnte die Schutzgebiet-Kritiker nicht umstimmen. Bisher habe das Bürgerbündnis über 2000 Unterschriften von Personen gesammelt, die sich für das LSG aussprechen und die Listen an Landrat Carsten Wulfänger übergeben, sagte Initiative-Mitglied Lucile Thoyer gegenüber der AZ.

Überzeugen konnten auch Rainer Diebel und Gerd Flechner vom kreislichen Umweltamt die Mehrheit der LSG-kritischen Abgeordneten nicht. Letztere fürchten Einschnitte für die künftige Bewirtschaftung durch die Landwirte. Dazu gehört auch Ratsherr Dr. Walter Fiedler, der darauf aufmerksam machte, dass die Wische in vielen Jahrhunderten durch die Arbeit der Bauern zu einer Kulturlandschaft geworden sei und bis heute so existiere. [...]

Von Thomas Westermann

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